
Es handelt sich um ein kollektives Gutachten, das auf Initiative der OIV ausgearbeitet wurde.
Ziel der Arbeit war es, die wichtigen Aspekte und die Ausrichtung der Tätigkeiten der OIV in Verbindung mit Biotechnologien im Weinbau zu einem gegebenen Zeitpunkt in einem Dokument zusammenzufassen. Die Studie erhebt nicht den Anspruch, alle Fragen und Fakten umfassend abzudecken, sondern eher die potentiellen Auswirkungen der Anwendung der Biotechnologie im Weinbausektor in den bestehenden Kontext einzufügen. Sie soll eine sachliche Grundlage für mögliche Diskussionen schaffen.
Es werden verschiedene Ansätze in Bezug auf biotechnologisch gewonnene Weinbauerzeugnisse dargestellt.
Das Dokument verweist auf die im Codex Alimentarius und im Protokoll von Cartagena aufgeführten Definitionen sowie auf die Resolutionen, die die OIV zu diesem Thema bereits verabschiedete.
Es wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass alle eingeführten Konzepte mit den Texten vereinbar sein müssen, die von verschiedenen zwischenstaatlichen Organisationen bereits verabschiedet wurden.
Das Dokument wurde nicht dem Stufenverfahren zur Überprüfung von Resolutionen unterzogen und kann in keinem Fall als eine Resolution der OIV betrachtet werden. Lediglich die von den Mitgliedstaaten der OIV angenommen Resolutionen haben offiziellen Charakter.
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Die Messe, auf der über 150 Aussteller aus 7 Ländern Weinbaumaterial- und Ausrüsten 200 verschiedener Marken im Herzen einer der bedeutendsten Weinbauregionen Chinas vorstellten, war ein voller Erfolg.
OIV-Generaldirektor Jean-Marie Aurand nahm in Anwesenheit von Herrn Cui Bo, stellvertretender Sekretär des Ningxia Komitees, Herrn Hao Linhai, stellvertretender Parteisekretär der Ningxia Volksregierung und Frau Valerie Lobry, Generaldirektorin von COMEXPOSIUM, an der Einweihungszeremonie teil.
In seiner Rede wies er auf die Bedeutung der Veranstaltung hin, die in einer der dynamischsten Weinbauregionen Chinas stattfand.
Mit rund 35000 ha Rebfläche (von der 12000 ha in den letzten drei Jahren bepflanzt wurden) und einer jährlichen Produktion von 100 Millionen Flaschen Wein verfolgt die Region Ningxia ihre Ziele durch starke Einbindung und Förderung der lokalen Behörden.

Die Autonome Region Ningxia hat bei der OIV einen Beobachterstatus.
Cui Bo und Hao Linhai, der ferner Präsident des Winzerverbandes der Region ist, bekundeten ihr Interesse am Ausbau der Zusammenarbeit mit der OIV, durch die das Know-How gefördert und die Weine durch Anwendung der OIV-Normen qualitativ weiter verbessert werden.
In Fortsetzung der 2014 aufgenommenen Kontakte führte Jean-Marie Aurand Gespräche mit chinesischen Behörden in Peking über eine künftige institutionelle Annäherung zwischen der Volksrepublik China und der OIV.

Als offizielle OIV-Delegierte des unter die Schirmherrschaft der OIV gestellten Wettbewerbs begrüßte Claudia Quini die Entwicklung dieser Veranstaltung, auf der dieses Jahr über 2100 Weine vorgestellt wurden; dies sind 25 % mehr als bei der letzten Ausgabe des Wettbewerbs. Es waren 35 Länder vertreten.
Jean-Marie Aurand stellte auf einer Konferenz die OIV und ihre Aufgaben vor. Er zeigte die Tätigkeiten der Organisation im Kontext der bedeutenden Entwicklungen des Weinbausektors auf weltweiter Ebene auf.
Der Umfang der kanadischen Weinproduktion ist zwar bescheiden, er stieg in den letzten Jahren jedoch regelmäßig an. Es werden rund 600000 hl Wein erzeugt, davon ein Großteil in Ontario, Britisch-Kolumbien und Quebec.
Der Weinkonsum beläuft sich auf 4,8 Millionen Hektoliter und steigt durchschnittlich um 2,5 % pro Jahr. Berücksichtigt man den Einfuhrwert, ist Kanada 2014 mit 1,5 Milliarden Euro weltweit der viertgrößte Weinimporteur.

„Wein ist Gegenstand eines umfangreichen Handels, und es ist wichtig, zu wissen, was Wein ist und was er nicht ist. Seine Definition ist daher von großer Bedeutung und die Verantwortung dafür liegt nicht allein bei den Herstellern. Die Verbraucher müssen einbezogen werden, und deshalb wurde 1924 eine zwischenstaatliche Organisation gegründet, die Internationale Organisation für Rebe und Wein mit Sitz in Frankreich“, so der französische Staatspräsident.
„Ich möchte, dass die OIV ihre Rolle in vollem Umfang erfüllen kann“, betonte François Hollande und wies darauf hin, dass der Organisation beinahe 50 Mitgliedstaaten angehören und von ihr eine hervorragende Arbeit geleistet wird.
„Es ist in unserem Interesse, die Gemeinschaft der OIV auf andere große Länder wie China oder die Vereinigten Staaten auszudehnen“, betonte der französische Präsident abschließend vor den Vertretern des weltweiten Weinbausektors.
Bei der 18. Veranstaltung der VINEXPO kamen rund 2400 Aussteller aus 45 Ländern in Bordeaux zusammen.

Die Messe, eine der größten weltweit, fördert den internationalen Handel, die Kenntnis der Weine und Spirituosen sowie die Erzeugnisse.
Rede von François Hollande anlässlich der Einweihung der Messe „Vinexpo“ (Beitrag OIV 10’18 bis 11’06)

In ihrer Sitzung verabschiedete die Codex-Alimentarius-Kommission mehrere Normen, von denen einige unmittelbar den internationalen Weinbausektor betreffen.
In Bezug auf Zusatzstoffe in Wein (Kategorie 14.2.3) wurde von den Mitgliedstaaten des Codex Alimentarius Kohlendioxid im Rahmen der GMP mit folgendem Hinweis angenommen: Der CO2-Gehalt in fertig ausgebauten stillen Weinen darf 4000 mg/kg bei 20° C nicht überschreiten.
Vier Zusatzstoffe, die die Kategorie „Wein aus Trauben“ betreffen, wurden für die toxikologische Bewertung in die Prioritätenliste des Gemeinsamen FAO/WHO-Sachverständigenausschusses für Lebensmittelzusatzstoffe (JECFA) aufgenommen: Tannine, Hefe-Mannoproteine (SIN 455), Kaliumbisulfit (SIN 228) und Metaweinsäure (SIN 353).
Die Kommission legte zudem mehrere Höchstgehalte für Pestizidrückstände in Tafeltrauben und getrockneten Trauben fest.
Es handelt sich dabei um nachstehende Pestizide, für die die bestehenden Grenzwerte zurückgenommen und durch folgende Höchstgehalte ersetzt wurden:

Hinweis: Das OIV-Sekretariat stellte auf der Website www.oiv.int eine Linkliste zur Verfügung, die Informationen zu Rückstandshöchstmengen für Trauben (Tafeltrauben, Keltertrauben und getrocknete Trauben) und ggf. für Weine enthält.
Diese Informationen beruhen auf:
Mitteilungen der Mitgliedstaaten wie sie in den verabschiedeten Resolutionen der OIV angefordert werden,
Mitteilungen der Länder an die WTO,
sonstigen Quellen: CODEX Alimentarius, EU, MRL-Datenbank der USDA.
Der vollständige Bericht zur 38. Sitzung des Codex Alimentarius kann online abgerufen werden: http://www.codexalimentarius.org/meetings-reports. Die nächste Sitzung der Codex-Alimentarius-Kommission findet vom 27. Juni bis 1. Juli 2016 statt.
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