

An der von der Weinkellerei Jul Plantaze und der nationalen Winzervereinigung organisierten Weinpräsentation nahmen 11 Weinbaubetriebe teil.
Montenegro erzeugt hochwertige Weine aus autochthonen Rebsorten wie Vranac (rot) und Krstac (weiβ).
Das Unternehmen Plantaze ist mit einer Rebfläche von über 2300 ha und einer jährlichen Weinproduktion von 17 Millionen Flaschen, von denen ein beachtlicher Teil in der ganzen Welt ausgeführt wird, das gröβte Weingut Europas.
Ein Jahr nach Erlangung der Unabhängigkeit trat Montenegro 2007 der OIV bei. Das Land ergreift gezielte politische Maβnahmen zur Modernisierung und Förderung des Weinbausektors und stützt sich dabei insbesondere auf die Entwicklung des Weintourismus und die Valorisierung seines weinbaulichen Erbes und seiner Terroirs.


In seinem Beitrag, der im Mittelpunkt der Überlegungen zur Harmonisierung, gegenseitigen Anerkennung und zu den Auswirkungen der verschiedenen internationalen Regelungen des Weinmarktes stand, zeigte er die Entwicklung des Rechtsrahmens auf, die im Weinbausektor in den letzten 30 Jahren zu beobachten war.
Auf der internationalen Konferenz trafen in Santorin (Griechenland) anlässlich des dreißigjährigen Bestehens des AIDV rund hundert Juristen aus 20 Ländern zusammen, um rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Einführung neuer Technologien, dem Schutz von geographischen Angaben, Schutz von Rebsorten, internationalen Handelskonflikten, Rechtsverletzungen und Internet, Pflanzungsrechten und Erbschaftssteuergesetzen zu erörtern.
Der Vorsitzende des AIDV, Rein-Jan Prins, stellte die Ergebnisse einer Befragung der AIDV-Mitglieder vor, die die Vitalität dieses Verbandes und Netzwerks von 300 Juristen aus rund 30 Ländern zeigen. Jean-Marie Aurand wies auf die besondere Rolle des AIDV hin und begrüβte die Tätigkeiten des Beobachters der OIV. Er betonte, dass lediglich der Weinbausektor über ein weltweites Netz von Fachjuristen verfüge.


In einer Arbeitssitzung, an der Chrysoula Papadimitriou, Direktorin der Abteilung für ländliche Entwicklung und Ernährung, Evangelina Komenta, OIV-Delegierte, Yannis Voyatzis, Vorsitzender des nationalen Branchenverbands für Rebe und Wein und Theodore Georgopoulos, Direktor des griechischen Weinverbands teilnahmen, wies der Staatssekretär auf die langjährige Einbindung Griechenlands in die Arbeiten der OIV hin (Griechenland ist seit 1929 Mitglied der OIV) und bekräftigte der Organisation die volle Unterstützung seines Landes. Er hob die Bereitschaft seines Landes hervor, den griechischen Weinbau insbesondere durch die Aufwertung von Weinen aus autochthonen Rebsorten fortzuentwickeln, die zum historischen Erbe Griechenlands zählen.

Jean-Marie Aurand stellte den Strategieplan der OIV vor und begrüβte die aktive Teilnahme der griechischen Experten an den Arbeiten der Organisation sowie die Beteiligung der griechischen Delegation am Entscheidungsprozess.
Er wies darauf hin, dass die OIV der Erhaltung der Vielfalt der weinbaulichen Erzeugung und der Aufwertung heimischer Sorten groβe Bedeutung beimisst und dass in zahlreichen Ländern entsprechende Forschungs- und Entwicklungsprogramme durchgeführt werden.
Mit einer Rebfläche von 110 000 Hektar produziert Griechenland bei sehr unterschiedlichen Bodenbedingungen rund 3 Millionen Hektoliter Wein.
Als Weinbauland mit tausendjähriger Tradition gelang es Griechenland, einen modernen Weinbau mit internationalen Rebsorten zu betreiben, wobei die Besonderheiten der rund 300 lokalen Rebsorten wie Assyrtiko, Moschofilero, Agiorgitiko oder Xinomavro erhalten wurden. Griechenland ist ebenfalls das Land der kretischen Diät, die auf Getreide, Olivenöl und weltweit berühmten Weinen beruht.


Nach einer Einführung in die Tätigkeiten der OIV durch die verschiedenen Abteilungsleiter der Organisation wurden die Studenten von OIV-Generaldirektor Jean-Maire Aurand empfangen. Dieser wies auf den besonderen Charakter der Ausbildung und die Chancen hin, die durch das Netzwerk der beteiligten Hochschulen und Unternehmen geboten werden.
Der Studiengang zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: Er ist zugleich sektorspezifisch, multidisziplinär, mobil, international und erfahrungsbezogen und verfügt über eines der am besten entwickelten Netzwerke im Bereich des Weinbaus. Seit 1987 nahmen rund 500 Akteure und Entscheidungsträger des Weinbausektors an dieser Ausbildung teil.
Jean Marie-Aurand hob abschlieβend die internationale Dimension dieses Studiengangs hervor, der den Studenten die Möglichkeit bietet, jedes Jahr über 20 bedeutende Weinbauländer auf 5 Kontinenten zu entdecken.


Journalisten, die an dieser Konferenz teilnehmen möchten, werden gebeten, eine Email unter Angabe ihres Namens und ihrer dienstlichen Kontaktdaten an press@oiv.int zu senden.
Datum: Mittwoch, 28. Oktober 2015
Uhrzeit: 11h00 Uhr
Ort: Internationale Organisation für Rebe und Wein (OIV), 18 rue d’Aguesseau, 75008 Paris Metro: Madeleine oder Concorde
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