
Dr. Liu Qing, Vertreterin des Zentrums für Prüfung und Quarantäne von Guangdong und Dr. Zhong Qiding, stellvertretender Direktor des NSCFFI beteiligten sich aktiv an den Arbeiten der OIV-Kommission für Analysemethoden. Die Normungsarbeiten der OIV für Analysen und Qualitätskontrollen werden in China genau verfolgt und bilden die Grundlage der wesentlichen chinesischen Normen für Analysemethoden.
Diese Zusammenarbeit wurde ausgeweitet, und chinesische Labors beteiligten sich für die Validierung der OIV-Methoden sogar an Ringversuchen.
Auch wenn die Volksrepublik China kein Mitgliedstaat der OIV ist, trägt die Zusammenarbeit mit den wichtigsten chinesischen Einrichtungen dazu bei, die Arbeiten der OIV, ihr Fachwissen und ihre Anerkennung im Weinbau besser bekannt zu machen.
Die Vertreter des IQTC und des NSCFFI hoben die Bedeutung der Arbeiten der OIV hervor und betonten, dass der Informationsaustausch fortzusetzen sei.


Im Juli vergab OIV-Präsidentin Claudia Quini die Verdienstauszeichnung an Dr. Karl-Heinz Wilms (Foto: Michael Koehler empfängt die Auszeichnung in Vertretung von Karl-Heinz Wilms), der als Leiter der deutschen Delegation der OIV über 20 Jahre seiner beruflichen Tätigkeit dem Wein widmete. Sie unterstrich die beispielhafte Mitwirkung Deutschlands in der OIV und wies darauf hin, dass Deutschland in diesem Zeitraum Gastgeber von zwei Weltkongressen war und zwei Präsidenten der Organisation stellte.

Vizepräsident Yves Bénard verlieh die Verdienstauszeichnung posthum an seinen italienischen Kollegen, den Önologen Prof. Roberto Ferrarini. Roberto Ferrarini war Forschungsleiter und Leiter der Abteilungen Entwicklung und Hochschulforschung, Professor an der Fakultät für Önologie der Universität Verona und Mitglied der italienischen Akademie für Weinbau. Im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums war er als Mitglied der italienischen Delegation der OIV insbesondere in der Kommission „Önologie“ und in der Sachverständigengruppe „Technologie“ tätig.

OIV-Generaldirektor Jean-Marie Aurand verlieh die Verdienstauszeichnung posthum an Serge Hochar, der sich über 20 Jahre an den Arbeiten der OIV beteiligte. Serge Hochar war einer der wesentlichen Akteure, die sich für die Erneuerung und die Entwicklung des libanesischen Weinbausektors einsetzten. Er war an der Schaffung des libanesischen Weinbaugesetzes im Jahr 2000 maβgeblich beteiligt. Als Gründer und Vorsitzender der libanesischen Weinbauvereinigung und zuletzt als Vorsitzender des libanesischen Weinbauinstituts trug er wesentlich dazu bei, dass sich die libanesischen Weine international behaupteten. Er setzte sich leidenschaftlich und unermüdlich für die Vision des libanesischen Weinbaus ein.

Im Oktober verlieh OIV-Präsidentin Monika Christmann die Verdienstauszeichnung der OIV an Jean-Luc Dairien, derzeit Generaldirektor des französischen Instituts für Ursprungsbezeichnungen und Qualität (INAO). Sie hob das Engagement für den Weinbausektor hervor, das Jean-Luc Dairien sowohl auf nationaler Ebene als Direktor von ONIVINS als auch in den 10 Jahren zeigte, in denen er als wissenschaftlicher Sekretär und Vorsitzender der OIV-Kommission „Wirtschaft und Recht“ tätig war.

Die OIV verlieh die Verdienstauszeichnung ebenfalls an James Finkle, der im September 2015 verstarb, bevor ihm diese Anerkennung zuteil wurde. Er war 17 Jahre Vorsitzender des Internationalen Wein- und Spirituosenverbands (FIVS). Als aktiver Beobachter der OIV und des Codex Alimentarius behauptete sich der Verband unter seiner Leitung als Vertreter der Weinbauindustrie. Die OIV ehrt das Andenken eines begeisterten Mannes, der sich für die Entwicklung der weltweiten Weinbauindustrie einsetzte.


Sie trafen den Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, und führten Gespräche mit Ministern und Vertretern der Mitgliedstaaten der OIV, die nach Berlin gekommen waren.
Bei einem Mittagessen im Parlament, das auf Initiative von Kordula Kovac, Mitglied des deutschen Bundestags und Vorsitzende der Gruppe „Wein“ stattfand, unterhielten sich die Präsidentin und der Generaldirektor der OIV mit dem albanischen Landwirtschaftsminister Edmond Panariti. Der Minister zeigte sich an der OIV und ihren Tätigkeiten sehr interessiert, denn Albanien möchte die Weinproduktion ankurbeln und den Sektor modernisieren.


Die wachsende Anzahl der Bücher, die der OIV-Jury vorgelegt werden, ist nicht nur auf eine Bereicherung der Weinbauliteratur durch zahlreiche Autoren weltweit zurückzuführen, sondern auch auf die internationale Anerkennung der Preisverleihung durch der Preise der OIV, die als Referenz in dem sich stets weiterentwickelnden Sektor gilt.
Weitere Informationen zur OIV-Jury und den von ihr vergebenen Preisen : herunterladen des Dokuments
- Welche Vorteile verschafft die Preisverleihung durch die OIV?
- Welche Kategorien wurden von der Jury festgelegt?
- Modalitäten und Bedingungen für die Einreichung eines der OIV-Jury vorzustellenden Buches
http://www.oiv.int/de/internationale-organisation-fur-rebe-und-wein/oiv-preise, contakt jurydesprix@oiv.int
Anmeldung bis zum 28. Februar jeden Jahres: Das Anmeldeformular herunterladen

Die durchgeführten Arbeiten ermöglichen eine rasche Online-Bereitstellung der neuen Website der Organisation, den Zugang auf ihr wissenschaftliches und technisches Erbe durch die Digitalisierung der OIV-Bulletins und die Rationalisierung der Arbeitsstrukturen (Sachverständigengruppen) in Anpassung an den Strategieplan.

„Die nachhaltige Entwicklung, der Klimawandel und die Erwartungen der Verbraucher und Bürger sind im zunehmend globalen Weinbausektor unumgänglich geworden“, betonte Jean-Marie Aurand und wies darauf hin, dass diese Anliegen im Mittelpunkt der Bestrebungen der OIV stehen. Er bestätigte, dass sich die OIV neben traditionellen Themen im Zusammenhang mit technischen Normen und bewährten Praktiken verstärkt mit Umweltfragen beschäftigen wird, für die eine eigene Struktur eingerichtet wird.
Schon im April 2016 wird sich die neue Sachverständigengruppe „ENVIRO“ mit Fragestellungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und des Klimawandels auseinandersetzen. Sie verfolgt dabei einen multidisziplinären Ansatz, um ein umfassendes und kohärentes Konzept zu erarbeiten.
Ziel dabei ist die Förderung eines wettbewerbsfähigeren, aber auch nachhaltigeren Weinbaus durch Innovationen und die Aufwertung der Erzeugnisse.
Jean-Marie Aurand begrüβte die Vertreter des diplomatischen Korps, deren zahlreiche Anwesenheit die Bedeutung zeigt, die die Mitgliedstaaten der OIV den Tätigkeiten der Organisation beimessen, und dankte den Sachverständigen und Fachleuten, die zur Fachkompetenz der OIV und zur Tragweite ihrer Tätigkeiten beitragen.
OIV-Präsidentin Monika Christmann wünschte, dass die OIV mit den von ihr bearbeiteten Themen 2016 gut vorankomme und begrüβte die Zusammenarbeit mit den 2015 gewählten Vorsitzenden der Kommissionen und Unterkommissionen. Sie wies auf die Notwendigkeit hin, ein hohes wissenschaftliches und technisches Niveau aufrechtzuerhalten, um der OIV zu ermöglichen, ihre Rolle als internationale Referenz im Weinbausektor und gegenüber dem Codex Alimentarius voll wahrzunehmen.

Der Weltkongress für Rebe und Wein und die Generalversammlung der OIV werden 2016 zum ersten Mal in Brasilien stattfinden. Der Kongress wird vom 24. – 28. Oktober 2016 in Bento Gonçalves abgehalten.
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