
Laut ersten Schätzungen der OIV steigt die weltweite Weinproduktion 2015 um 2 % gegenüber dem Vorjahr leicht an und beläuft sich auf 275,7 Millionen Hektoliter.
Konjunkturdaten zum weltweiten weinbau
Die Weinproduktion 2015 wird weltweit auf 275,7 Mhl geschätzt
Mit einem leichten Anstieg von 2 % gegenüber dem Vorjahr liegt die Weinproduktion 2015 im guten Mittelfeld.
- Italien ist mit 48,9 Mhl nun wieder der gröβte Weinproduzent der Welt, gefolgt von Frankreich (47,4 Mhl).
- Spanien erreicht wieder ein mittleres Produktionsniveau (36,6 Mhl).
- Die Vereinigten Staaten erzielen zum zweiten Mal in Folge ein hohes Produktionsniveau (22,1 Mhl, +0,5 % gegenüber 2014).
- In Südamerika ist die argentinische Produktion rückläufig (13,4 Mhl), während Chile (12,87 Mhl) einen Rekord aufstellt.
- In Australien (12 Mhl) und Neuseeland (2,4 Mhl) ist die Weinerzeugung abgesehen von den außergewöhnlich hohen Produktionszahlen, die Neuseeland 2014 erzielte, seit drei Jahren nahezu stabil.
Konjunkturdaten 2015 zum weltweiten weinbau
OIV-FOKUS 2015 Markt für Roséweine
Präsentation PPT [FR]


Über 500 Personen aus 11 Ländern besuchten die technischen und wissenschaftlichen Vorträge über die jüngsten Innovationen im Weinbau.
Auf der unter die Schirmherrschaft der OIV gestellten Veranstaltung stellte OIV-Generaldirektor Jean-Marie Aurand die Lage auf dem Markt für Weinbauerzeugnisse und wichtige Entwicklungstrends vor. Er ging ebenfalls auf die Schwerpunkte des Strategieplans der Organisation ein.
Jean Marie-Aurand traf auch die Veranstalter (Landwirtschaftsministerium vertreten durch den OIV-Delegierten Helder Borges, EMBRAPA, IBRAVIN, PREFEITURA…) des künftigen OIV-Kongresses, der vom 23. – 28. Oktober 2016 in Bento Gonçalves abgehalten wird.
Ein Treffen mit dem Gouverneur des Staates Rio Grande Do Sul, der an der Organisation des Kongresses beteiligt ist, fand in Porto Alegre statt. In den geführten Gesprächen wurde deutlich, dass die brasilianischen Behörden auf allen Ebenen Kräfte mobilisieren, um den vollen Erfolg dieses Kongresses zu gewährleisten.


Der unter die Schirmherrschaft der OIV gestellte Wettbewerb war ein voller Erfolg. Es wurden über 300 Proben aus 15 Ländern vorgestellt. Im Vorfeld des Wettbewerbs fand eine Konferenz statt, auf der Jean-Marie Aurand die Lage auf dem internationalen Markt für Weinbauerzeugnisse darstellte, Entwicklungstrends aufzeigte und die Rolle der OIV in diesem Kontext hervorhob.

Der Generaldirektor der OIV führte ein Gespräch mit dem Stellvertretenden Minister für Landwirtschaft, Sergey Levin, der ihm das Programm zur Entwicklung des russischen Weinbaus vorstellte, das von der Regierung unlängst verabschiedet wurde. Dieses Programm sieht vor, die Rebfläche bis 2020 zu verdoppeln und auf 140 Tausend Hektar auszuweiten. Auch der Rechtsrahmen wird derzeit überarbeitet, und es wird an einem Gesetzesentwurf zum Schutz von geographischen Angaben gearbeitet. In diesem Zusammenhang bekundete der Stellvertretende Minister seine Absicht, die Mitwirkung Russlands in den verschiedenen Arbeitsgremien der OIV zu verstärken. Jean-Marie Aurand begrüβte diese Entwicklungen. Er wies zudem auf die Bedeutung internationaler Normen hin, wie sie von der OIV im Kontext der zunehmenden Globalisierung des Handels mit Wein und Spirituosen erarbeitet werden, um die ständig wachsenden Erwartungen der Verbraucher hinsichtlich der Qualität und der Authentizität der Erzeugnisse zu berücksichtigen.

Jean-Marie Aurand wurde von der Russischen Akademie der Wissenschaften empfangen und traf Vertreter des russischen Önologen- und Winzerverbandes.


Auf der Messe trafen in diesem Jahr 1000 Aussteller (150 Aussteller mehr als 2013) aus 25 Ländern zusammen.
Im Rahmen dieser Messe wurden mehrere technische Konferenzen abgehalten, die sich insbesondere mit Umweltproblemen (Wasserwirtschaft, Pestizide, usw.) und Rebenkrankheiten (Diagnoseinstrumente usw.) befassten.


Auf der technischen Konferenz hoben mehrere Referenten die bedeutende Rolle hervor, die nicht abgefüllte Weine bei Änderungen des Konsumverhaltens, im Marketing und bei Geschäftsstrategien spielen.
Nicht abgefüllte Weine machen 14 % der weltweiten Weinerzeugung aus. 2014 belief sich ihre Produktion auf ca. 38 Millionen Hektoliter und betrug somit rund 38 % der weltweiten Ausfuhren.
Spanien ist mit 12,4 Millionen Hektolitern der größte Exporteur von nicht abgefüllten Weinen, gefolgt von Italien (5,5 Mhl) und Australien (4,0 Mhl). Die Einfuhren stiegen zwischen 2010 und 2014 um ca. 15,5 %.

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