
Diese Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der OIV und ist Mitglied im weltweiten Verband der großen internationalen Wein- und Spirituosenwettbewerbe (VINOFED). Sie umfasst 5 Wettbewerbe: Riesling du monde, Pinot gris du monde, Gewürztraminer du monde, Sylvaner du monde und Pinot Blanc du monde). Im letzten Jahr wurden 850 Weine aus 21 Ländern vorgestellt.
Zuvor nahm die OIV-Präsidentin an der 13. Ausgabe des internationalen Bacchus-Wettbewerbs teil, der vom 20. – 24. März 2015 in Madrid stattfand. Dieser Wettbewerb unter der Schirmherrschaft der OIV umfasste 1651 Weinproben aus 18 Ländern.
Während dieser internationalen Wettbewerbe übernimmt Claudia Quini die Funktionen des OIV-Beauftragten, um sich der Einhaltung der OIV Norm der internationalen Wein-Wettbewerbe zu vergewissern. Jedes Jahr unterstehen nur etwa dreißig internationale Wettbewerbe der Schirmherrschaft des OIV, bei der die Organisationsbedingungen, die Auswahl und vergleichbare Siegerlisten gewährleistet werden, sowohl im Interesse der Hersteller als auch der Konsumenten.


- Leichtes Wachstum der weltweiten Rebfläche (7554 Tha, + 8 Tha): China besitzt mit fast 800 Tha weltweit die zweitgrößte Rebfläche.
- Nach der starken Produktion 2013 (291 Millionen Hektoliter) positioniert sich die weltweite Weinerzeugung 2014 gut im Mittelfeld (279 Millionen Hektoliter).
- Der Weinkonsum wird 2014 weltweit auf 240 Millionen Hektoliter geschätzt. Im Rahmen der allgemeinen Stabilisierung, die sich seit 2009 abzeichnet, verzeichnet er einen leichten Rückgang von 2,4 Miohl.
- Der Welthandel mit Wein nimmt 2014 mengenmäßig wieder zu (104 Miohl, +2 %) und ist wertmäßig stabil (26 Milliarden Euro).
- Erste Schätzungen der Produktion 2015: leichter Rückgang in der südlichen Hemisphäre
PPT - Präsentation [FR]


Er veröffentlichte über 30 wissenschaftliche Artikel und besaß mehrere Patente. Als führende Persönlichkeit des Weinbausektors war er viele Jahre als offizieller Delegierter der Vereinigten Staaten in der Sachverständigengruppe „Weintechnologie“ des Internationalen Amtes Für Rebe und Wein (OIV) tätig. Er beteiligte sich ebenfalls an den Arbeiten der Unterkommission „Analysemethoden“ und der Sachverständigengruppe, die sich mit der Erstellung des OIV-Kodex der önologischen Praxis befasst.
In Anerkennung seines Einsatzes für die Organisation erhielt er 1999 die Verdienstauszeichnung der OIV, die nur sehr wenigen Amerikanern verliehen wurde.
Als Vorsitzender des technischen Ausschusses des amerikanischen Weinbauinstituts lenkte er zwei Jahrzehnte lang erfolgreich die Arbeiten in zahlreichen Bereichen, die für den Weinbausektor entscheidend sind. Er leitete ebenfalls mehrere Unterausschüsse des Weininstituts, die mit Aufsichtsbehörden wie dem amerikanischen Büro für Alkohol, Tabak und Schusswaffen, dem Landwirtschaftsministerium, der US-Behörde zur Lebens- und Arzneimittelüberwachung, staatlichen und föderalen Umweltschutzbehörden (EPA), dem California Air Resources Board und einer Reihe von Behörden für Wasser- und Abfallwirtschaft zusammenarbeiten. Er erhielt die begehrte Verdienstauszeichnung der amerikanischen Gesellschaft für Önologie und Weinbau, in der er zunächst als technischer Leiter, dann als Vorsitzender und zuletzt als Herausgeber des American Journal of Enology and Viticulture tätig war. Er war fast 30 Jahre für die Herausgabe des önologischen Teils dieser Publikation und des Teils „Weinanalysen“ in den Official Methods of Analysis des internationalen Verbands der amtlichen Chemiker (AOAC) zuständig, dessen Ehrenmitglied er war. Über 30 Jahre diente er als Verbindungsperson zwischen der amerikanischen Gesellschaft für Önologie und Weinbau und dem AOAC.

Die Botschafterin wies darauf hin, dass Georgien, das Herz des Kaukasus, eine der Wiegen des weltweiten Weinbaus ist. Seit Jahrtausenden wird dort Wein unter idealen klimatischen und geologischen Bedingungen angebaut. Die ältesten Traubenkerne, die an mehreren Stellen des Landes gefunden wurden, führen mindestens auf das Jahr 8000 v.Chr. zurück und gehören der Art Vitis Vinifera an. Heute werden in Georgien 525 autochthone Rebsorten angebaut.

OIV-Generaldirektor Jean-Marie Aurand begrüßte diese zweite Ausgabe der Weinpräsentation und dankte Georgien für das starke Engagement in der OIV, dass das Land seit dem 2010 in Tiflis abgehaltenen Weltkongress zeigte. Er teilte mit, dass er Anfang Juni nach Georgien reisen werde und hob die Renaissance der georgischen Weine hervor. Kleine Winzerbetriebe, Genossenschaften und unabhängige Weingüter stehen im Wettbewerb um Qualität.

Giorgi Samanishvili, Vorsitzender der Nationalen Weinagentur Georgiens (GNWA), stellte die verschiedenen Facetten der Geschichte und die Herausforderungen des georgischen Weinbaus vor. Er betonte, dass der Wein in Georgien Reichtum, einen Teil der Kultur und einen großen Vorteil darstelle. Der Wein ist überall präsent und tief im Alltagsleben der Georgier verwurzelt; er ist Element der Poesie, Malerei und Architektur.

Die georgische Weinbaukultur ist eng mit der Geschichte des Landes verknüpft. Die Weinbautraditionen wurden gepflegt und von Generation zu Generation weitergegeben. 2013 wurde das traditionelle Verfahren der Weinbereitung im Kvevri (großes Tongefäß) in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen.
Gaumarjos, zum Wohl auf Georgisch!



Traubenweine sind in Anhang 3 aufgeführt. Zusatzstoffe, deren Verwendung in der Kategorie „Traubenweine“ und ihren Unterkategorien anerkannt ist, unterliegen der Einzelfallprüfung.
Der Ausschuss beschloss 2014, eine elektronische Arbeitsgruppe einzurichten, um Daten über die Funktionsklassen zusammenzustellen und zu prüfen, ob für bestimmte Zusatzstoffe Ebenen der Guten Herstellungspraxis (GHP) oder numerische Höchstwerte und tatsächliche Anwendungsebenen festzulegen sind.
In der 47. Sitzung nahm der Ausschuss die Empfehlung an, den Bestimmungsentwurf für Kohlendioxid in der Kategorie 14.2.3 „Weine“ mit der höchsten Anwendungsebene der GHP in Stufe 8 zu verabschieden und den diesbezüglichen Hinweis zu überarbeiten, um den CO2-Gehalt auf 4000 mg/kg bei 20°C zu begrenzen.
Der Ausschuss nahm ebenfalls die Empfehlung zur Einrichtung einer elektronischen Arbeitsgruppe an, um für die nächste Sitzung ein Diskussionspapier zu erstellen, das die Einzelfallprüfung im Hinblick auf die Bestimmungen der Lebensmittelkategorie 14.2.3 „Weine“ und ihrer Unterkategorien erleichtern soll.
Er stellte fest, dass die Bedenken nicht die Unschädlichkeit der Zusatzstoffe, sondern die technologische Rechtfertigung der Bestimmungen betrafen.
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