
In dem Gespräch wies Jean-Marie Aurand auf die Aufgaben der OIV hin und zeigte die Herausforderungen des Weinbausektors auf, wie sie im Strategieplan 2015-2019 der OIV festgelegt sind. Er hob die Einbindung der südafrikanischen Experten in die Arbeiten der OIV hervor und wünschte, dass sich ihr Engagement im Tafeltraubensektor entwickelt, wo das Know-how Südafrikas international anerkannt ist.
Botschafter Rapulane Molekane unterstrich die Bedeutung des Konsenses für die Ausarbeitung der Normen und Empfehlungen der OIV. Er begrüßte die Zusammenarbeit seines Landes mit der OIV und hoffte, dass diese insbesondere im Bereich der Wasserwirtschaft noch verstärkt wird.



Nach einem Gespräch mit der Vorsitzenden der Codex Alimentarius-Kommission, Frau Awilo Ochient-Pernet, stellte er die Ziele, Aufgaben und Tätigkeiten der OIV vor und hob die gemeinsamen Tätigkeitsbereiche (Zusatzstoffe, Kontaminanten, Analysemethoden, Trauben, usw.) hervor, in denen das internationale Fachwissen der OIV dazu beitragen kann und muss, dass den Besonderheiten des Weinbausektors im Codex Rechnung getragen wird.

Im Beisein von Professor Michel Thibier, Vorsitzender des Komitees für Grundsatzfragen, und Tom Heilandt, Sekretär der Codex Alimentarius-Kommission, begrüßte der Generaldirektor der OIV, dass dieses Treffen zahlreichen Regierungsvertretern von Nicht-Mitgliedstaaten der OIV, insbesondere afrikanischen und asiatischen Staaten, ermöglichte, die Tätigkeiten der OIV kennenzulernen und sich über Arbeiten von gemeinsamen Interesse auszutauschen, die in den beiden Organisationen intensiviert werden können.


José Diogo Albuquerque, Staatssekretär für Landwirtschaft, betonte bei seinem Treffen mit dem Generaldirektor, dass sein Land als Gründungsmitglied der OIV den Arbeiten der Organisation große Bedeutung beimesse. Er bekräftigte seinen Wunsch, dass die starke Präsenz und Mitwirkung der portugiesischen Experten in den verschiedenen Arbeitsgremien der OIV aufrechterhalten werden.
Eine Arbeitssitzung mit Vertretern des Wissenschaftlich-Technischen Ausschusses der nationalen Kommission über die Zusammenarbeit mit der OIV, die im portugiesischen Weinbauinstitut die Verbindung mit den verschiedenen Akteuren des Weinbausektors unterhält und die Standpunkte Portugals in der OIV abstimmt, ermöglichte den Austausch über verschiedene Themen, die von der Organisation derzeit bearbeitet werden.

Der Besuch bei PORVID (portugiesischer Verband für die Rebenvielfalt) bot Gelegenheit zur Vorstellung der Arbeiten, die zur Erhaltung der Vielfalt der Rebsorten in einem Land durchgeführt wurden, das eine große Anzahl autochthoner Rebsorten besitzt. Diese Arbeiten werden in den Sitzungen der OIV im April vorgestellt.
Bei der Besichtigung mehrerer Weinberge, die für die Vielfalt des portugiesischen Weinbaus repräsentativ sind, führte Jean-Marie Aurand zahlreiche Gespräche mit Vertretern des Sektors.


Journalisten, die an dieser Konferenz teilnehmen möchten, werden gebeten, eine Email unter Angabe ihres Namens und ihrer dienstlichen Kontaktdaten an press@oiv.int zu senden.
Datum: Montag, 27. April 2015
Uhrzeit: 11.00 Uhr
Ort: Internationale Organisation für Rebe und Wein (OIV), 18 rue d’Aguesseau, 75008 Paris Metro: Madeleine oder Concorde [siehe Karte]

Die Konferenz stand unter der Schirmherrschaft der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV). Den Vorsitz führte der wissenschaftliche Koordinator der OIV, Dr. Jean-Claude Ruf, begleitet von SEVI-Direktor Salvador Manjón.
An der Konferenz nahmen zahlreiche Akteure des Weinbausektors teil.
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