
- Frankreich ist mit 46,2 Mhl weltweit wieder das größte Erzeugerland, gefolgt von Italien, wo 2014 nur niedrige Produktionszahlen erreicht werden (44,4 Mhl).
- Spanien erreicht nach dem Rekordjahr 2013 wieder ein mittleres Produktionsniveau (37 Mhl).
- Gute Produktionszahlen in den USA (22,5 Mhl), schon das dritte Jahr in Folge
- Deutlicher Rückgang der Weinerzeugung in Chile (10 Mhl) und in mehreren Ländern Osteuropas
- Rekordproduktion in Neuseeland (3,2 Mhl) und starker Anstieg der Weinerzeugung in Deutschland (9,7 Mhl)

Auf der Pressekonferenz, die am Sitz der Internationalen Organisation für Rebe und Wein abgehalten wurde, stelle OIV-Generaldirektor Jean-Marie Aurand die ersten Daten zur Weinerzeugung 2014 vor.
Die weltweite Weinproduktion (au?er Saft und Most) beträgt 2014 laut ersten Schätzungen der OIV 271 Millionen Hektoliter und ist somit gegenüber 2013 um 6 % rückläufig.
Jean-Maire Aurand erklärte, dass die Daten 2013 nach oben revidiert wurden (287,6 Mhl), da die eingelagerten Traubenmoste insbesondere in Italien und Spanien zu Wein verarbeitet wurden.

Einige Wochen vor der Eröffnung des Weltkongresses für Rebe und Wein, der vom 9. – 14. November 2014 in Argentinien (Mendoza) abgehalten wird, wies der Generaldirektor der OIV ebenfalls auf die Stabilisierung des weltweiten Weinkonsums hin, der derzeit auf 243 Mhl geschätzt wird.

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Jean-Marie Aurand erläuterte den Zuständigkeitsbereich und die Tätigkeiten der OIV und betonte, dass es insbesondere für ein Verbraucherland von Interesse sei, sich an den wissenschaftlichen Arbeiten der Organisation zu beteiligen.
Der koreanische Botschafter wies auf den Anstieg des Weinkonsums in seinem Land und den wachsenden Anteil der asiatischen Länder am internationalen Handel mit Weinbauerzeugnissen hin. Der Generaldirektor der OIV teilte mit, dass es seine Kontakte in Seoul mit Verantwortlichen der Ministerien für Ernährung und Landwirtschaft ermöglichten, einen konstruktiven Dialog einzuleiten. Er hofft, dass die Botschaft den Austausch von Informationen mit dem koreanischen Außenministerium unterstützen und die Idee des Beitritts zur OIV voranbringen wird.


Durch dieses Gesetz wird Band VI Kapitel V Titel VI des „Code rural et de la pêche maritime“ durch Artikel L. 665-6 ergänzt:
„Art. L. 665-6. – Wein aus Trauben, Weinbauterroirs, Apfel- und Birnenweine, Spirituosen und Biere lokaler Traditionen gehören zum geschützten kulturellen, gastronomischen und landwirtschaftlichen Erbe Frankreichs.“
Nachdem Uruguay und Argentinien Wein als „Nationalgetränk“ erklärt haben, verleiht Frankreich dem Wein und den Weinbauterroirs durch ihre Aufnahme in das kulturelle, gastronomische und landwirtschaftliche Erbe Frankreichs einen besonderen Schutz. Die französische Gastronomie wurde von der UNESCO 2010 als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt. Es handelt sich dabei um eine festliche Mahlzeit, bei der die Gäste die Kunst des „guten Essens“ und des „guten Trinkens“ praktizieren.

Botschafter Lipka wies auf die Bedeutung dieser internationalen Auszeichnung hin, die jedes Jahr zahlreiche Bewerber der OIV-Mitglied- und Nichtmitgliedstaaten anzieht.
Durch diese angesehene internationale Auszeichnung werden interessierten und anspruchsvollen Lesern Literaturangaben zu Werken bereitgestellt, die Kenntnisse des Weinbausektors vermitteln, sowie zu wissenschaftlichen Werken von hohem Niveau.
OIV-Generaldirektor Jean-Marie Aurand hob hervor, dass die Liste der Preisträger 2014 die Vision der OIV, weltweit die Referenzorganisation des Weinbausektors zu sein, eindeutig veranschaulicht.

Die Auszeichnungen tragen zur Förderung des Ansehens des weltweiten Weinbaus und seiner unterschiedlichen Dimensionen bei: technische, wissenschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und historische Aspekte.
Der Vorsitzende der OIV-Jury dankte den Autoren der preisgekrönten Werke und den Verlagen für ihre kulturellen, technischen oder hedonistischen Beiträge. Er hob die Vielfalt der Ansätze hervor, die allesamt darauf abzielen, die gemeinsame Leidenschaft für den Weinbau zu teilen.

Das Dokument der Autoren V. D. Gómez-Miguel und V. Sotés, Vorsitzender der OIV-Kommission „Weinbau“, bietet dank einer Analyse der zu Mangan verfügbaren Informationen eine solide Grundlage für Fragestellungen zum Thema Mangan im Weinbau.
Die Arbeiten wurden in den Sitzungen der OIV im April 2014 im Rahmen einer Befragung der Mitgliedstaaten der OIV vorgestellt, bei der Informationen über den Mangangehalt von Böden, Trauben Most und Wein, den Einfluss der Böden auf den Übergang von Mangan auf die Pflanze, die Auswirkungen von Weinbereitungsverfahren auf den Mangangehalt von Weinen und zusätzliche Angaben über die Toxizität von Mangan eingeholt wurden.
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