Presse

Pressebereich

28 Okt. 2021

Oiv-Generaldirektor Pau Roca erteilte in einer ebkonferenz am sitz der OIV in Paris informationen über die ersten schätzungen für die weltweite weinerzeugun 2021.• In der EU wird mit niedrigen Produktionsmengen gerechnet, vor allem in Italien, Spanien und Frankreich, wo Produktionseinbußen von insgesamt etwa 22 Mio. hl gegenüber 2020 verzeichnet werden, was auf Spätfrost im Frühjahr und ungünstige klimatische Bedingungen zurückzuführen ist.• Die einzigen großen Weinerzeugerländer der EU, die höhere Erntemengen als 2020 verzeichnen, sind Deutschland, Portugal, Rumänien und Ungarn.• Die ersten Ernteprognosen in den USA deuten auf Produktionsmengen hin, die leicht über denen von 2020 liegen.• Ein sehr positives Jahr für die Weinerzeuger der südlichen Hemisphäre, wo relativ günstige klimatische Bedingungen zu Rekordproduktionen in den Ländern Südamerikas, in Südafrika und Australien führten, wobei Neuseeland die einzige Ausnahme bildet.ReplayPressemitteilungPräsentation PPT [EN]Weinerzeugung 2021 - Erste Schätzungen

24 Okt. 2021

Die OIV-Generalversammlung hat die Verlegung des OIV-Sitzes beschlossen, d. h. das Sekretariat zieht von Paris nach Dijon um. Damit haben die 48 Mitgliedstaaten dem Angebot Frankreichs zugestimmt, im Sinne von Langzeitstabilität, Rechts- und Finanzsicherheit einen festen Sitz für die Organisation zu schaffen.Vollständige Pressemitteilung lesen

11 Okt. 2021

To attend this online press conference, journalists are kindly asked to register here.• Date: Thursday 4th November 2021• Time: 3pm CET• Location: OIV App (soon available)• Language : English, French, Spanish

06 Okt. 2021

Hildegard von Bingen (1098-1179)
Azélina Jaboulet-Vercherre Lehrbeauftragte, Ferrandi Paris In einer Zeit, in der wir uns gemeinsam über die drängenden Probleme der Gegenwart Sorgen machen, besinnen sich Menschen auf historische Prinzipien zurück, die uns helfen, die aktuellen Problemen zu bekämpfen. Sowohl die Landwirtschaft als auch die (Para-)Medizin wenden sich einem ganzheitlichen Verständnis der Welt zu und machen bestimmte Persönlichkeiten aus unserer gemeinsamen Vergangenheit wieder aktuell. Die Allegorie der Natur kommt jedem mehr oder weniger bewusst in den Sinn und entführt uns in ein fantastisches Universum aus einer vergangenen Zeit. Denken wir an das Mittelalter, in dem Bernard Silvestre im zwölften Jahrhundert eine Kosmographie verfasst, in der die personifizierte Natur von einer noch mächtigeren Mutter Natur gelenkt wird: Noÿs. Sie ist als Intellekt, Weisheit und göttlicher Vorsehung zu verstehen und zeigt ihrer Tochter Natur den Weg, um die Ordnung ausgehend von einem makrokosmischen Chaos wiederherzustellen. Gemeinsam hätten diese beiden höheren Naturen die Macht, die Harmonie zwischen den Arten wiederherstellen. Hildegard von Bingen, ein „ganzheitlich“ spirituelle Ausrichtung des Wissens Um den Blick für die Vergangenheit weiter zu schärfen, bleiben wir im 12. Jahrhundert, das mit Hildegard von Bingen (1098-1179) die Wiederentdeckung des Naturalismus2 brachte. Als Nonne, Literatin, Ärztin, Visionärin und Musikerin zeigt Hildegard in ihren Schriften eine Sensibilität für den Rhythmus der Natur, die sie zu einer bedeutenden Vorreiterin der heutigen Anhänger der Biodynamik macht. In ihren Werken wird die enge Beziehung zwischen den inneren Vorgängen im Körper und der Natur (Lebenskraft) betont, insbesondere in ihrem wissenschaftlichen Werk Physica, auch Liber subtilitatum oder Liber simplicis medicine (um 1150)3. Es präsentiert in Form einer Enzyklopädie eine Bestandsaufnahme der Schöpfung, in der auch die Kosmologie, die Kosmographie, die Menschen und ihrer Tätigkeiten, wie z. B. das Pflanzen von Reben und die Ernte, Krankheiten und ihre Heilmittel, Platz finden. Obwohl sie es oft leugnete, kannte Hildegard die Klassiker. Ihre Originalität hat viele Dimensionen. Nicht zuletzt bewies sie, dass auch ihr als Frau nicht die Anerkennung oder sogar die Wertschätzung der Großen ihres Jahrhunderts (Bernhard von Clairvaux, Papst Eugen III.) verwehrt blieb. Sie musste sich jedoch gedulden – wie es bei außergewöhnlichen Denkern oft der Fall ist – und wurde erst am 7. Oktober 20124 zur „Kirchenlehrerin“ (Doctor Ecclesiae universalis) ernannt. Aber für uns noch wesentlicher ist ihre spirituelle Ausrichtung des Wissens, die wir als „ganzheitlich“ bezeichnen würden. Das Schöpfungsbild der Hildegard von Bingen Neben ihrer Kenntnis der Erde als eines der vier Elemente des Universums, interessiert sie sich für die verschiedenen Bodenarten und deren Verwendung5. In Cause et Cure (Ursachen und Behandlung der Krankheiten) gibt Hildegard Einblick in den Umfang ihres naturalistischen Denkansatzes, der von der Rolle der Sterne, der Sonne und des Mondes („Mutter aller Jahreszeiten“)6 dominiert wird. Sie verweist insbesondere auf den Einfluss des Mondes auf den Weinanbau (Pflanzung, Ernte, Eigenschaften der Rebe, aber auch Schädigung der Trauben) und verwendet den Begriff des Terroirs (hierarchische Gliederung der Böden je nach Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit, Beschaffenheit der Trauben je nach Anbaugebiet): "Die Bäume, welche im Ostgebiet wachsen und von den Gewässern des Ostens getränkt werden, wachsen gut und bringen guten Ertrag in den verschiedenen Früchten der Obstbäume, die einen guten Geschmack haben …Die Weinberge dort im Osten bringen aber reichen Ertrag und liefern einen sehr guten Wein. […] In den Ländern des Westens …ist der Wein stark, jedoch nicht wohlschmeckend und sehr haltbar, weil die Erde dort Wärme und Kälte besitzt. […] […] Der Wein gedeiht nämlich besser bei Wärme wie bei kalter Witterung.“7 Das Schöpfungsbild der Hildegard von Bingen basiert auf dem Bezugssystem der Genesis: "Bei Erschaffung des Menschen aus Erde wurde eine andere Erde genommen, welche den Menschen darstellt, […] Und die Erde spendete ihre Kraft nach dem Geschlecht, nach der Natur, nach der Lebensweise und dem ganzen Verhalten des Menschen".8 Die Schöpfung uns wohlwollend zugetan ist, wenn wir sie auf vernünftige und sinnvolle Weise nutzen Über die Wechselwirkung zwischen dem göttlichen Prinzip und der Ordnung der (physischen und menschlichen) Natur hinaus lässt sich dieser Spiegeleffekt erkennen, ein echter mittelalterlicher Topos, der sich aus den Überlegungen zum Kosmos ergibt. Die Abhängigkeit der Menschen von übergeordneten Regeln wird uns oft zu unserem Nachteil auferlegt. Diese Mahnung für Demut konfrontiert uns mit der Kraft der Natur, der wir unterworfen sind und die uns nährt, und nicht umgekehrt. Für die visionäre Äbtissin offenbaren die Bewegungen der Sonne eine moralische Lehre: "Mit schlechten Werken setzt (der Mensch) sich über die Gerechtigkeit hinweg, beschwert und verdunkelt Sonne und Mond: und diese lassen dann, dem ihnen gegebenen Beispiele folgend, Stürme, Regengüsse und Dürre auftreten."9 "Wenn im Winter die Sonne niedergeht, zeigt es Gericht und Strafe an mit Eis, Kälte und Hagel. Denn jede Sünde wird nach ihrer Art mit Feuer, Kälte oder anderen Heimsuchungen bestraft".10 Diese wenigen Sätze könnten als Beschwörung aufgefasst werden. Es scheint, dass der Zweck der „Rheinischen Sybille“ darin besteht, uns daran zu erinnern, dass die Schöpfung uns wohlwollend zugetan ist, wenn wir sie auf vernünftige und sinnvolle Weise nutzen. _____________________ Anmerkung des Übersetzers: Die Quellenangaben beziehen sich auf die französische Fassung des Artikels, sofern keine anderen Angaben gemacht werden. 1 Bernard Silvestre, Cosmographie, Paris, Cerf, 1998. 2 Bernard Ribémont, De Natura Rerum. Etudes sur les encyclopédies médiévales, Orléans, Paradigme, 1995, p. 89. 3 Der Titel Physica erscheint mit der Erstausgabe. Für weitere Informationen über die Werke, auf die sich diese Studie stützt, wird auf Laurence Moulinier verwiesen, insbesondere auf « La terre vue par Hildegarde de Bingen » (März 2005), 205-230. 4 Michel Trouvé et Pierre Dumoulin, présentation du texte d’Hildegarde de Bingen, Les mérites de la vie. Principes de psychologie chrétienne, Editions des Béatitudes, 2014, p. 9. 5 Le livre des subtilités des créatures divines (Liber subtilitatum), trad. P. Monat, Grenoble, 1988, t. 1 p. 29-31. 6 Hildegarde de Bingen, Causae et curae, éd. et trad. Pierre Monat, Grenoble, Jérôme Million, p. 29. 7 Hildegard von Bingen: Ursachen und Behandlung der Krankheiten, Vom Wachsen der Bäume, des Getreides und des Weinstocks, 2013 Mathias Lempertz GmbH 8 Hildegard von Bingen: Naturkunde. Das Buch von dem inneren Wesen der verschiedenen Naturen in der Schöpfung, nach den Quellen übersetzt und erläutert von Peter Riethe, Salzburg 1959. 9 Ebenda 10 Hildegard von Bingen, Welt und Mensch, Das Buch „De Operatione Dei“, aus dem Genter Kodex übersetzt und erläutert, Die zehn Visionen vom Wirken Gottes in Welt und Mensch, Otto Müller Verlag Salzburg, PDF erstellt von André Rademacher  
 

05 Okt. 2021

Die OIV startet eine neue internationale Veranstaltung zur digitalen Transformation der Branche, an der Experten aus Wissenschaft, Regierungen, internationalen Organisationen und dem Privatsektor aus verschiedenen Ländern teilnehmen. Während dieser Veranstaltung werden die vorläufigen Ergebnisse des Berichts der OIV-Beobachtungsstelle vorgestellt.Um bei dieses Symposium Teilzunehmen, bitte registrieren Sie sich hierDatum - Mittwoch, den 24. November 2021Uhrzeit - 11 Uhr MEZ Standort - App Veranstaltungen OIV Sprachen - EN - Simultanübersetzung ins Französische und SpanischeVORTRAGENDE:Internationale Digitalisierungsexperten unterschiedlicher Herkunft (Universitäten, nationaler und internationaler öffentlicher Sektor, Privatwirtschaft).Publikum:Die Veranstaltung ist öffentlich und richtet sich an ein breites Publikum.

28 Sep 2021

Angesichts des zunehmenden Interesses des Weinbaus an umweltfreundlichen Produktionsverfahren beleuchtet der Themenbericht 2021 „The world organic vineyard“ (Das Öko-Weinbaugebiet in der Welt) die Entwicklung des Öko-Weinbaus, einer seit Ende des 20. Jahrhunderts steigenden Tendenz. Diese Entwicklung lässt sich zum großen Teil durch gesellschaftliche Fragen, insbesondere im Hinblick auf die Gesundheit der Verbraucher und den Umweltschutz erklären. Dieser Bericht untersucht für den Zeitraum von 2005 bis 2019 die Entwicklung und Verteilung der zertifizierten ökologischen Weinbaugebiete, die Weintrauben, Tafeltrauben und Rosinen produzieren.Die Ökowein-Anbaufläche hat weltweit deutlich zugenommen, und es ist ein starker Trend zu Zertifizierung zu verzeichnen.Die Geschwindigkeit der Umstellung von Weingütern auf ökologische Produktion wurde seit Anfang des 21. Jahrhunderts beträchtlich gesteigert. Im Verlauf des gesamten für diesen Bericht analysierten Zeitraums (2005-2019) wuchs die Anbaufläche der zertifizierten Öko-Weingüter um durchschnittlich 13 % pro Jahr, während die „konventionelle“ Rebfläche im selben Zeitraum um durchschnittlich 0,4 % pro Jahr abnahm. Einer der Gründe für diese intensive Wachstumsrate ist die Tatsache, dass zertifizierter Öko-Weinbau noch relativ neu ist.Im Jahr 2019 wurde in insgesamt 63 Ländern auf der Welt Öko-Weinbau betrieben und die zertifizierte Anbaufläche der Öko-Weingüter auf 454 kha beziffert, was 6,2 % der gesamten weltweiten Rebfläche entspricht.75 % der weltweiten Öko-Weinbaugebiete entfallen auf Spanien, Frankreich und Italien zusammengenommen. Was den Anteil der Öko-Weingüter an der Gesamtrebfläche des Landes angeht, wird die Rangliste von europäischen Ländern angeführt. In Italien werden 15 % der Rebflächen für ökologischen Weinbau genutzt, gefolgt von Frankreich (14 %) und Österreich (14 %). Das einzige außereuropäische Land unter den ersten Zehn ist Mexiko, wo 8 % der Weinanbaufläche ökologisch zertifiziert sind.Hinter diesem Wachstum der weltweiten Öko-Weingüter verbirgt sich allerdings eine deutliche Bewegung sowohl nach oben als auch nach unten, denn die Umstellung eines Weinbergs auf ökologischen Anbau ist häufig komplex und erfordert hohe Anpassungsfähigkeit. Die Witterung, strukturbedingte und/oder organisatorische Probleme können dazu führen, dass Winzer ihre zertifizierte Ökoproduktion aufgeben und die Öko-Weinbaufläche lokal wieder zurückgeht.

27 Sep 2021

With the rising interest in the viticultural sector to find environmentally-friendly production methods, the upcoming thematic focus on the World Organic Vineyard, sheds light on the evolution of organic viticulture, which is a rising trend since the end of the 20th century. This development can be explained in large part by societal issues, particularly in relation to consumer health and environmental protection.Read full press release

19 Sep 2021

Am Freitag, den 10. September endete der internationale Ampelographiekurs der OIV. OIV Generalvorstand Pau Roca und Mariano González Saez als stellvertretender Berater für Umwelt, Flächennutzungsplanung und nachhaltige Entwicklung der Autonomen Gemeinschaft Madrid haben den 25 Teilnehmern, aus 9 verschiedenen Ländern, ein Anwesenheitszertifikat und eine Kunstillustration zur endemischen Rebsorte Rayada Melonera überreicht. Rayada Melonera. Endemische Sorte der Gemeinschaft von Madrid. Zeichnung von Anne Pieussergues Dherbicourt.In seiner neuen Form und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Forschung, Entwicklung im ländlichen Raum und im Lebensmittelbereich in Madrid (IMIDRA) soll dieser Kurs, mit Unterstützung der OIV, aktiv an der Verbreitung von Ampelographie beitragen und neue Berufskräfte in diesem Sektor ausbilden. Die Ampelographie ist ein Teilgebiet der Botanik, das sich mit dem Studium, der Beschreibung und der Klassifizierung von Rebenarten und -sorten befasst.Der internationale Kurs für Ampelographie der OIV setzt sich traditionsgemäß fort, so wie 1988 in Italien (ISV Conegliano), 1990 in Frankreich (ENSA Montpellier) und 1992 in Deutschland (BZWG-IR Geilweilerhof).Im Jahr 2021 trafen sich die Spezialisten dieser Disziplin in der Finca El Encin.2021 gaben sich die Spezialisten dieser Disziplin im Gut la Finca El Encín Stelldichein, dem Referenzzentrum der Autonomen Gemeinschaft Madrid, wo die Forschungsprojekte im Lebensmittel- und Agrarumweltbereich in Alcalá de Henares, Madrid ausgeführt werden. Unter Leitung von Gregorio Munoz und Felix Cabello erstellt das Institut für Agrarforschung Forschungsarbeiten zum Erreichen von Qualitätsweinen, Lagerung und Studien zu den autochthonen Rebsorten. Auf dem Programm des 5-tägigen Schulungskurses mit hochqualifizierten internationalen Dozenten stand sowohl Theorie, in der alten Gutskapelle, die zu diesem Zweck umfunktioniert wurde, als auch Praxis in einer der reichsten Rebsammlungen Spaniens und einer der der weltweit größten Kollektionen mit über 4000 Rebsorten. El Encín beherbergt eine der bedeutendsten Weinbergssammlungen der Welt.Im Juli 2022 wird der Kurs in Montpellier in Frankreich, in Zusammenarbeit mit dem IFV (Französisches Institut für Reben und Wein), dem INRAE (Nationales Institut für Landwirtschafts- Lebensmittel und Umweltforschung), sowie dem Institut Agro - Montpellier SupAgro stattfinden. Thierry Lacombe französischer Ampelograph und Ingenieur am Institut INRAE in Montpellier war hinsichtlich dieser kommenden Veranstaltung die ganze Woche über anwesend.Diese Initiative steht im Einklang mit den derzeit laufenden Arbeiten der Weinbaukommission und der technischen Sachverständigengruppe für genetische Ressourcen und Rebselektion (GENET). Luigi Bavaresco nahm als GENET Vorstand an der Eröffnung und einem Kursabschnitt teil, wo er laufende und zukünftige Projekte darlegte. Für zusätzliche Informationen zu den Arbeiten der Weinbaukommission, wenden Sie sich bitte an Herrn Alejandro Fuentes Espinoza, Leiter für Weinanbau – viti@oiv.int und/oder Frau Solange Slack, Beauftragte für OIV Projekte -comunication@oiv.int Mehr Infos zum kommenden Kurs 2022, unter oivampelography@oiv.int Hier finden Sie auch die Berichte verschiedener Dozenten und Teilnehmer.

15 Sep 2021

Die 52. Sitzung des Codex-Ausschusses für Lebensmittelzusatzstoffe (CCFA – Codex Committee on Food Additives) wurde auf Einladung der chinesischen Regierung vom 1. bis 10. September 2021 virtuell abgehalten. Während der Sitzung, an der auch der wissenschaftliche Koordinator der Internationale Organisation für Rebe und Wein OIV, Jean-Claude Ruf, teilnahm, wurden mehrere Beschlüsse angenommen.Auf Vorschlag der chilenischen Delegation erörterte der Ausschuss insbesondere die mögliche Wiederaufnahme der Diskussionen über Zusatzstoffe in Wein im Rahmen des Codex Alimentarius. Diese Diskussionen waren seit 2017 ausgesetzt, da kein Konsens über den Verweis auf die OIV in einer Fußnote über die Anwendung der Guten Herstellungspraxis (GMP) erzielt werden konnte.Bei diesem Treffen wurde jedoch ein Konsens für die Erneuerung der Diskussionen bekundet, da die Wiederaufnahme der Arbeit im Rahmen des internationalen Handels von großer Bedeutung ist.Obwohl die Zuständigkeit der OIV von zahlreichen Ländern anerkannt wird, wiesen einige Mitglieder darauf hin, dass die Codex-Normen auf globaler Ebene entwickelt und angewandt werden und nicht auf die von anderen Organisationen festgelegten Normen verweisen sollten. Andere Mitglieder, die sich für die Arbeiten aussprachen, betonten, wie wichtig es sei, relevante Informationen bei den Mitgliedern zu sammeln.Die OIV hat eine engere Zusammenarbeit zwischen dem CCFA und der OIV gefordert, um eine Überschneidung der verschiedenen internationalen Normen für Traubenwein zu vermeiden.Die OIV nahm in ihrer Rolle als Beobachter des Codex Alimentarius die von den Mitgliedern geäußerten Bedenken zur Kenntnis und betonte, dass sie, um Kompromissbereitschaft zu zeigen, bereit sei, sich an diesen Arbeiten zu beteiligen und Beiträge zu leisten. Abschließend entschied der Ausschuss, dass Chile in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika ein Diskussionspapier ausarbeiten soll, um auf der nächsten CCFA-Sitzung erörtert zu werden. Ebenso wurde entschieden, die Liste der anhängigen Zusatzstoffe für die Kategorie Traubenwein auf dem derzeitigen Stand beizubehalten.Darüber hinaus forderte der Ausschuss den Gemeinsamen FAO/WHO-Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe JECFA auf, die Spezifikationen für Blei in den Monographien für Bentonite, Kieselalgen und Aktivkohle neu zu bewerten. Je nach den Bewertungen des JECFA könnten die entsprechenden Monographien des Internationaler Önologischer Kodex der OIV überarbeitet werden.

13 Sep 2021

Die internationale Jury der OIV, die sich aus der wissenschaftlichen und technischen Elite mehrerer Mitgliedstaaten der OIV zusammensetzt, hat am 9. September 2021 für die rund 60 eingereichten Publikationen 16 Preise und 10 Besondere Erwähnungen vergeben.

Preisträger 2021 hier abrufen
Preise, besondere Erwähnungen und Anerkennungen der Jury der OIV 2021 Die Vorsitzende der Jury, Azélina Jaboulet-Vercherre, und der wissenschaftliche Sekretär, Richard Pfister, dankten den zahlreichen Lesern aus aller Welt, die die vorgestellten Veröffentlichungen unparteiisch und professionell bewertet haben. Rund 40 Länder waren durch die Autoren und die zahlreichen Mitwirkenden vertreten. Der Jahrgang 2021 hebt die sorgfältige Arbeit der von ihrem Redaktionsteam unterstützten Auroren und die Bedeutung der Qualität der Fotografien in den Werken hervor. So erhielten 3 Fotographen die Anerkennung der Jury: Christophe Deschanel, Gerda Louw et Sophie Dumont. Die von der Jury der OIV 2021 verliehenen Auszeichnungen stehen nach wie vor in vollem Einklang mit den 1930 festgelegten Zielen des OIV-Preises: Förderung der Forschung in allen Ländern und internationale Verbreitung des Wissens über Reben und Wein. Die Anmeldungen für die Ausgabe 2022 sind seit dem 1. September möglich und werden bis zum 28. Februar 2022 entgegengenommen.

Newsletter

Sehen Sie sich unseren letzten Newsletter an

Melden Sie sich an, um unseren wöchentlichen Newsletter zu empfangen

Medienkontakt