14 März 2016
Während seines Besuchs, der vom indischen Auβenministerium sehr gut organisiert wurde, traf er in Delhi mit Verantwortlichen verschiedener Regierungsstellen und zuständiger Institutionen zusammen: Auβenministerium, Landwirtschaftsministerium, Ministerium für Nahrungsmittelindustrie, Handelsministerium. Der Generaldirektor stellte die Tätigkeiten der OIV vor und wünschte, dass sich die indischen Experten verstärkt an den diversen Arbeiten der OIV beteiligen.Die verschiedenen Gesprächspartner brachten ihre Bereitschaft zu einem verstärkten Engagement in einem Kontext zum Ausdruck, in dem Indien bei der Entwicklung des Weinbausektors Ambitionen zeigt. Dabei geht es nicht nur um die Erzeugung von Tafeltrauben und getrockneten Weintrauben, sondern auch um die Weinerzeugung.Auf einem Treffen mit dem Vorsitzenden der Behörde für Normung und Lebensmittelsicherheit hob Jean-Marie Aurand die Notwendigkeit der internationalen Harmonisierung von Standards und önologischen Verfahren hervor, um die Bedingungen für die Herstellung und Vermarktung von Weinen zu verbessern. Die Tätigkeiten der OIV berücksichtigen diese Anliegen. Zahlreiche nationale und internationale Regelungen beruhen auf dem OIV-Kodex der önologischen Praxis. Nach den Kontakten in Delhi traf Jean-Marie Aurand den Direktor des indischen Forschungszentrums für Trauben in Pune. Er führte ebenfalls Gespräche mit Vertretern des indischen Weinherstellerverbands und besichtigte in Nashik die Weinberge der Gruppe Sula, die das gröβte Unternehmen des indischen Weinbausektors ist.Die indische Rebfläche umfasst 120 000 ha und wird zu 90 % für die Erzeugung von Tafeltrauben und getrockneten Weintrauben genutzt. Indien zählt zu den 5 gröβten Tafeltraubenproduzenten weltweit und führt einen Groβteil der Produktion in die westlichen Länder und den Mittleren Osten aus. Diese Produktion auβerhalb der Saison wird sehr gut angenommen. Die Weinproduktion verzeichnet ein stetiges Wachstum, das vom steigenden Verbrauch getragen wird. Sie belief sich 2014 auf 175 000 hl und hat sich in zehn Jahren verdoppelt. Der Weinverbrauch hat sich zwischen 2007 (19 000 hl) und 2014 (190 000 hl) verzehnfacht.
04 März 2016
Die Ministerin wies auf die jüngsten Entwicklungen des bulgarischen Weinbaus und die strategische geographische Lage Bulgariens hin. Sie versicherte dem Generaldirektor der OIV, dass das Ministerium und die bulgarische Weinbaubehörde die Organisation des Kongresses und der Generalversammlung der OIV unterstützen werden. Jean-Marie Aurand dankte Frau Taneva für diesen Vorschlag und teilte mit, dass dieser dem Exekutivausschuss am 16. April 2016 unterbreitet werde.
29 Febr. 2016
Auf Einladung des Vorsitzenden der AREV, Sergio Chiamparino, leistete Jean-Marie Aurand im Rahmen eines Rundtischgesprächs einen Beitrag zum Thema „der europäische Weinbau gegenüber dem internationalen Markt“. Der Generaldirektor der OIV begrüβte die Unterzeichnung des Übereinkommens zwischen der OIV und der AREV (Beobachter der OIV), durch die eine neue dynamische Zusammenarbeit entsteht. Er wünschte, dass sich die Vertreter der AREV aktiv an den in den verschiedenen Kommissionen der OIV ausgeführten Arbeiten beteiligen können. Die AREV umfasst 70 europäische Weinbauregionen. Ihr Ziel ist die Wahrung der gemeinsamen Interessen der Weinbauregionen in der europäischen und internationalen Wirtschaft.
18 Febr. 2016
In einem Gespräch mit dem stellvertretenden Generaldirektor der OIV, Yann Juban, hob Eduard Grama die Bedeutung hervor, die er dem Weinbausektor beimisst, da er selbst einen berühmten moldawischen Weinkeller leitete. Er begrüβte die guten Beziehungen zwischen seinem Land und der OIV und betonte, dass es notwendig sei, den Erfahrungsaustausch mit dem wissenschaftlich-technischen Expertennetzwerk der OIV auszubauen. „Dies wird durch eine regelmäβige Teilnahme von Sachverständigen und durch technische Workshops in Zusammenarbeit mit dem moldawischen Amt für Rebe und Wein erfolgen“, so Dimitru Munteanu, Leiter dieses Amtes, der an dem Gespräch teilnahm. Yann Juban begrüβte die Organisation des Wettbewerbs in Chisinau, der den Regeln zur Erteilung der Schirmherrschaft der OIV in vollem Umfang Rechnung trägt. Der Wettbewerb ermöglichte ebenfalls, die qualitative Entwicklung der moldawischen Weinbauerzeugnisse infolge der Investitionen zu beobachten, die im Rahmen der Reform des Sektors getätigt wurden. Es wurde ebenfalls eine Präsentation moldawischer Wein in Paris erwogen, wie sie bereits vor einigen Jahren am Sitz der OIV stattgefunden hat.
17 Febr. 2016
Eines der zentralen Themen dieser Konferenz war die integrierte Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten auf der Grundlage neu entwickelter Präzisionstechnologien und der Überwachung der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit und der Förderung der nachhaltigen Entwicklung im Weinbausektor. Die OIV war durch den Leiter ihrer Abteilung „Weinbau“ vertreten, der die Tätigkeiten vorstellte, die in der OIV-Kommission „Weinbau“ hinsichtlich des verringerten Pestizideinsatzes im Weinbau durchgeführt werden. Mario de la FuenteAuf der Tagung, die unter dem Vorsitz der Hochschule für Landwirtschaft in Barcelona (ESAB) stattfand, nahmen über 60 Referenten aus zahlreichen Forschungszentren und/oder Hochschulen aus aller Welt, zahlreiche Vertreter bedeutender Hersteller von Pflanzenschutzmitteln und Ausbringungsgeräten, Studenten usw. teil, so dass täglich rund 200 Personen zusammentrafen.
Die Arbeiten konzentrierten sich auf verschiedene Themenblöcke: Funktion von Spritzgeräten und Dosierung, Parameter und Standards, Schulung der Anwender von Pflanzenschutzmitteln, biologische Wirksamkeit des Spritzens, Präzisionsanwendung, Verringerung der Verluste bei der Anwendung, physikalische Charakterisierung der Spritz- und Sprühtropfen und praktische Anwendung im Obstbau.Insgesamt wurden 12 Poster vorgestellt, und es erfolgten 45 mündliche Beiträge und 3 Eröffnungsvorträge, in denen die Probleme und Herausforderungen aufgezeigt wurden. Dabei wurde versucht, die notwendigen Grundlagen für wissenschaftliche und technologische Fortschritte bei der Anwendung von Pestiziden festzulegen. Diese Beratungen lieferten einen wesentlichen Beitrag zum Technologietransfer und insbesondere zur Nachhaltigkeit und zum integrierten Management im Weinbausektor.Die OIV ist von den neuen Problemen und Herausforderungen unmittelbar betroffen. So ist die Förderung eines nachhaltigen Weinbaus (der neben anderen Faktoren das Pflanzenschutz-Management betrifft) einer der fünf Schwerpunkte ihres Strategieplans 2015-2019. Im Rahmen ihres Engagements für die Nachhaltigkeit erstellte die OIV ab 1997 verschiedene Resolutionen im Bereich der integrierten Erzeugung (VITI 1/1999, CST 2004), der Erhaltung der biologischen Vielfalt (VITI 01/2002), des biologischen Weinbaus (ECO 460/2012) und natürlich im Bereich des nachhaltigen Weinbaus (CST 2004, CST 2008 und VITI 422/2011). Sie befasste sich ebenfalls mit der Bekämpfung verschiedener Schädlinge und Krankheiten wie z.B. Phytoplasmen (VITI 3/2006) oder Holzkrankheiten (VITI 2/2006).Die OIV verabschiedete 3 Resolutionen über Höchstgehalte an Pestizidrückständen. Zwei dieser Resolutionen befassen sich mit der Einrichtung eines Verzeichnisses der offiziellen Listen von Mitgliedstaaten und internationalen Organisationen zu Rückstandhöchstgehalten (MRL) in Trauben (VITI 01/2007) und Wein (OENO 14/2006) und eine betrifft die Annahme einer Standardmethode zur Bestimmung von Pestizidrückständen in Wein anhand eines Extraktionsverfahrens (OENO 436/2012). Die Gruppe „Rebschutz und Weinbautechniken“ (PROTEC) befasst sich weiterhin mit diversen Herausforderungen, die mit der Nachhaltigkeit, dem integrierten Management oder der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln unmittelbar verbunden sind:
- Allgemeine Grundsätze des nachhaltigen Weinbaus - ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte (CST 12-518); praktische Empfehlungen (CST 13-530);
- verringerter oder angemessener Pestizideinsatz im Weinbau: In diesen Vorträgen wurden die vorläufigen Ergebnisse einer Erhebung vorgestellt, die in den Mitgliedstaaten über den Pestizideinsatz vorgenommen wurde.
- Weltweite Harmonisierung der MRL und der Protokolle zum Pestizideinsatz: Es wird dringend empfohlen, die Protokolle über die Verwendung von Pestiziden zu standardisieren und gröβere Anstrengungen zur Harmonisierung der MRL für die im Weinbau weltweit verwendeten Wirkstoffe zu unternehmen.
09 Febr. 2016
Jean-Marie Aurand begrüβte die Qualität der Beziehungen zwischen Rumänien und der Organisation, die auf über 90 Jahre gemeinsamer Geschichte beruhen, da Rumänien zu den Gründungsmitgliedern der Organisation zählt. Die rumänische Delegation ist in der OIV sehr aktiv. 2013 war Rumänien Gastgeber des Kongresses in Bukarest, und die Preisverleihung der OIV fand im letzten Jahr in der rumänischen Botschaft in Paris statt. Botschafter Luca Niculescu unterstrich das Interesse, das sein Land, das für seinen Weinbausektor ein umfangreiches Modernisierungsprogramm eingeleitet hat, den Arbeiten der OIV entgegenbringt.Vor diesem Hintergrund schlug Rumänien vor, in diesem Jahr am Sitz der OIV eine Weinpräsentation zu veranstalten.
25 Jan. 2016
Die durchgeführten Arbeiten ermöglichen eine rasche Online-Bereitstellung der neuen Website der Organisation, den Zugang auf ihr wissenschaftliches und technisches Erbe durch die Digitalisierung der OIV-Bulletins und die Rationalisierung der Arbeitsstrukturen (Sachverständigengruppen) in Anpassung an den Strategieplan. „Die nachhaltige Entwicklung, der Klimawandel und die Erwartungen der Verbraucher und Bürger sind im zunehmend globalen Weinbausektor unumgänglich geworden“, betonte Jean-Marie Aurand und wies darauf hin, dass diese Anliegen im Mittelpunkt der Bestrebungen der OIV stehen. Er bestätigte, dass sich die OIV neben traditionellen Themen im Zusammenhang mit technischen Normen und bewährten Praktiken verstärkt mit Umweltfragen beschäftigen wird, für die eine eigene Struktur eingerichtet wird.
Schon im April 2016 wird sich die neue Sachverständigengruppe „ENVIRO“ mit Fragestellungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und des Klimawandels auseinandersetzen. Sie verfolgt dabei einen multidisziplinären Ansatz, um ein umfassendes und kohärentes Konzept zu erarbeiten.Ziel dabei ist die Förderung eines wettbewerbsfähigeren, aber auch nachhaltigeren Weinbaus durch Innovationen und die Aufwertung der Erzeugnisse. Jean-Marie Aurand begrüβte die Vertreter des diplomatischen Korps, deren zahlreiche Anwesenheit die Bedeutung zeigt, die die Mitgliedstaaten der OIV den Tätigkeiten der Organisation beimessen, und dankte den Sachverständigen und Fachleuten, die zur Fachkompetenz der OIV und zur Tragweite ihrer Tätigkeiten beitragen. OIV-Präsidentin Monika Christmann wünschte, dass die OIV mit den von ihr bearbeiteten Themen 2016 gut vorankomme und begrüβte die Zusammenarbeit mit den 2015 gewählten Vorsitzenden der Kommissionen und Unterkommissionen. Sie wies auf die Notwendigkeit hin, ein hohes wissenschaftliches und technisches Niveau aufrechtzuerhalten, um der OIV zu ermöglichen, ihre Rolle als internationale Referenz im Weinbausektor und gegenüber dem Codex Alimentarius voll wahrzunehmen. Der Weltkongress für Rebe und Wein und die Generalversammlung der OIV werden 2016 zum ersten Mal in Brasilien stattfinden. Der Kongress wird vom 24. – 28. Oktober 2016 in Bento Gonçalves abgehalten.
20 Jan. 2016
Die wachsende Anzahl der Bücher, die der OIV-Jury vorgelegt werden, ist nicht nur auf eine Bereicherung der Weinbauliteratur durch zahlreiche Autoren weltweit zurückzuführen, sondern auch auf die internationale Anerkennung der Preisverleihung durch der Preise der OIV, die als Referenz in dem sich stets weiterentwickelnden Sektor gilt. Weitere Informationen zur OIV-Jury und den von ihr vergebenen Preisen : herunterladen des Dokuments
- Welche Vorteile verschafft die Preisverleihung durch die OIV?
- Welche Kategorien wurden von der Jury festgelegt?
- Modalitäten und Bedingungen für die Einreichung eines der OIV-Jury vorzustellenden Buches
18 Jan. 2016
Sie trafen den Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, und führten Gespräche mit Ministern und Vertretern der Mitgliedstaaten der OIV, die nach Berlin gekommen waren. Bei einem Mittagessen im Parlament, das auf Initiative von Kordula Kovac, Mitglied des deutschen Bundestags und Vorsitzende der Gruppe „Wein“ stattfand, unterhielten sich die Präsidentin und der Generaldirektor der OIV mit dem albanischen Landwirtschaftsminister Edmond Panariti. Der Minister zeigte sich an der OIV und ihren Tätigkeiten sehr interessiert, denn Albanien möchte die Weinproduktion ankurbeln und den Sektor modernisieren.
23 Dez. 2015
Im Juli vergab OIV-Präsidentin Claudia Quini die Verdienstauszeichnung an Dr. Karl-Heinz Wilms (Foto: Michael Koehler empfängt die Auszeichnung in Vertretung von Karl-Heinz Wilms), der als Leiter der deutschen Delegation der OIV über 20 Jahre seiner beruflichen Tätigkeit dem Wein widmete. Sie unterstrich die beispielhafte Mitwirkung Deutschlands in der OIV und wies darauf hin, dass Deutschland in diesem Zeitraum Gastgeber von zwei Weltkongressen war und zwei Präsidenten der Organisation stellte. Vizepräsident Yves Bénard verlieh die Verdienstauszeichnung posthum an seinen italienischen Kollegen, den Önologen Prof. Roberto Ferrarini. Roberto Ferrarini war Forschungsleiter und Leiter der Abteilungen Entwicklung und Hochschulforschung, Professor an der Fakultät für Önologie der Universität Verona und Mitglied der italienischen Akademie für Weinbau. Im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums war er als Mitglied der italienischen Delegation der OIV insbesondere in der Kommission „Önologie“ und in der Sachverständigengruppe „Technologie“ tätig. OIV-Generaldirektor Jean-Marie Aurand verlieh die Verdienstauszeichnung posthum an Serge Hochar, der sich über 20 Jahre an den Arbeiten der OIV beteiligte. Serge Hochar war einer der wesentlichen Akteure, die sich für die Erneuerung und die Entwicklung des libanesischen Weinbausektors einsetzten. Er war an der Schaffung des libanesischen Weinbaugesetzes im Jahr 2000 maβgeblich beteiligt. Als Gründer und Vorsitzender der libanesischen Weinbauvereinigung und zuletzt als Vorsitzender des libanesischen Weinbauinstituts trug er wesentlich dazu bei, dass sich die libanesischen Weine international behaupteten. Er setzte sich leidenschaftlich und unermüdlich für die Vision des libanesischen Weinbaus ein. Im Oktober verlieh OIV-Präsidentin Monika Christmann die Verdienstauszeichnung der OIV an Jean-Luc Dairien, derzeit Generaldirektor des französischen Instituts für Ursprungsbezeichnungen und Qualität (INAO). Sie hob das Engagement für den Weinbausektor hervor, das Jean-Luc Dairien sowohl auf nationaler Ebene als Direktor von ONIVINS als auch in den 10 Jahren zeigte, in denen er als wissenschaftlicher Sekretär und Vorsitzender der OIV-Kommission „Wirtschaft und Recht“ tätig war. Die OIV verlieh die Verdienstauszeichnung ebenfalls an James Finkle, der im September 2015 verstarb, bevor ihm diese Anerkennung zuteil wurde. Er war 17 Jahre Vorsitzender des Internationalen Wein- und Spirituosenverbands (FIVS). Als aktiver Beobachter der OIV und des Codex Alimentarius behauptete sich der Verband unter seiner Leitung als Vertreter der Weinbauindustrie. Die OIV ehrt das Andenken eines begeisterten Mannes, der sich für die Entwicklung der weltweiten Weinbauindustrie einsetzte.
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