27 Jan. 2021
Diese Änderung der Vorschriften wurde beim SPS-Ausschuss der WTO Ende 2020 angemeldet.Bei den Zusatzstoffen handelt es sich um Ammoniumhydrogensulfit, Chitin-Glucan, Dikalium-DL-Tartrat und Polyvinylimidazol-Polyvinylpyrrolidon-Copolymere (PVI-PVP). Darüber hinaus legt die Ministerialverordnung die Spezifikationen der vier Zusatzstoffe fest.Diese Zusatzstoffe, die der Verbesserung der Klärung und Stabilität von Weinen dienen, sowie die entsprechenden Monographien wurden bereits vor einigen Jahren von der OIV angenommen. Mit diesem Beschluss erkennt Japan die wissenschaftliche und technische Arbeit der OIV im Bereich der önologischen Verfahren und Spezifikationen von önologischen Erzeugnissen an.Die Entscheidung der japanischen Regierung ist ein weiteres Beispiel für die Bedeutung der Arbeiten der OIV in Bezug auf die internationale Harmonisierung bestehender Praktiken und Normen, die darauf abzielen, die Bedingungen für die Entwicklung und Vermarktung von Weinprodukten zu verbessern und die Interessen der Verbraucher zu berücksichtigen. Mit diesem Beschluss erkennt Japan die wissenschaftliche und technische Arbeit der OIV im Bereich der önologischen Verfahren und Spezifikationen von önologischen Erzeugnissen anQuellen
- Änderung MHLW 202001015 (in japanischer Sprache)
- Überarbeitung der Normen und Kriterien für Lebensmittel und Lebensmittelzusatzstoffe (in japanischer Sprache)
- Verordnung Nr. 3 (in japanischer Sprache)
- Liste der in Japan zulässigen Zusatzstoffe (in englischer Sprache)
- Spezifikationen von Ammoniumhydrogensulfit (in englischer Sprache), Chitin-Glucan (in englischer Sprache), Dikalium-DL-Tartrat (in englischer Sprache) und Polyvinylimidazol-Polyvinylpyrrolidon-Copolymere (PVI-PVP) (in englischer Sprache).
20 Jan. 2021
Today, it can be said that the solid foundations of harmonisation provided by the work of the OIV have enabled the sector to ensure a safe BREXIT.Let us take a detailed look at how the OIV standards are recognised in the new agreement. From the outset, Article 2 of Appendix 5-TBT "Wine Trade" refers to oenological practices recommended and published by the OIV as the only relevant international standards. The methods of analysis developed and published by the OIV are recognised in Article 3 of the same Appendix as reference methods for determining the analytical composition of wines in control operations. The strength of the multilateral acquis and the confidence in the rules of the OIV have certainly helped to ensure unfettered trade. Wines will not need a VI-1 certificate like wines from other non-European countries. A self-report certificate will be allowed. The OIV also welcomes the absence of tariffs on wines.It is now necessary to go further in simplifying administrative procedures and to speed up the implementation of electronic exchanges of administrative documents. The OIV hopes that the UK will actively participate in the discussion on e-certificate initiated at the OIV at Brazil's request. In the context of BREXIT and all the changes it entails or will involve for the international wine trade, the involvement of as many countries as possible in multilateral discussions seems to be paramount for the sector. The strength of the multilateral acquis and the confidence in the rules of the OIV have certainly helped to ensure unfettered tradeThe United Kingdom joined the OIV on 1st of January 2021 and became the 48th member of the Organisation. This membership greatly broadens the representativeness of the Organisation: OIV members now produce 85% of the world's wine and have a 70% share (up 5%) global consumption.Related newsThe OIV welcomes the UK!
19 Jan. 2021
Job descriptionAssist the secretary of the scientific and technical division in the following functions:1. traditional secretarial tasks (mail, filing, archiving, uploading documents) and preparing documents and publications in official languages (layout, data shaping, inclusion of tables and graphs)2. preparation for OIV meetings, which involves a variety of administrative tasks3. updating the contact details of experts and delegates4. Following of translations of documents.He/she may be involved, depending on his or her skills, in other tasksDead line for candidates : 20 February 2021All information here
11 Jan. 2021
Verzögere Sie nicht !Weitere Informationen: Preis OIVEmail : jurydesprix@oiv.intEinreichungformular FR-EN hier
06 Jan. 2021
Am 1. Januar 2021 kehrte das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland in die Internationale Organisation für Rebe und Wein zurück und ist somit der 48. Mitgliedstaat der Organisation.Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland war von 1973 bis 2004 aktives Mitglied der ehemaligen OIV und hat als Unterzeichner des Übereinkommens vom 3. April 2001 kürzlich die notwendigen Schritte zur Ratifizierung dieses Übereinkommens und zum Beitritt zur neuen OIV vollzogen.Das Vereinigte Königreich ist einer der größten Weinmärkte der Welt. 2019 nahm es weltweit den 10. Platz ein und verzeichnete einen Weinverbrauch von rund 13 Mio. hl, wovon mehr als 95 % auf die Weineinfuhren entfielen. Zur vollständigen Pressemitteilung
21 Dez. 2020
In an effort to keep up with the pace of the digitalisation process that is currently affecting all sectors of the economy, including the international public sector, the OIV has selected in 2020 an IT consultant to collaborate on the design and planning of a comprehensive and detailed strategy for the digital transformation of the organisation.The final output of the consultancy consisted of a three-year roadmap that will help the OIV in setting up solid basis for its future and becoming a leader in its field. To do so, the OIV needs to augment and optimise its capacity and efficiency in terms of both internal/external communication with its stakeholders and data/information management. At the same time, the image of the OIV as reference body in the sector should be reinforced and the capacity to effectively serve its Member States should be improved.At the core of this plan, there is an IT that is user centric, connected, able to simplify and rationalise internal processes, and based on secured foundations. The project encompasses, in an organic and structural plan, different areas of intervention.It is in this context, the General Direction of the OIV has decided to launch a call for tenders to identify and select one or more IT partners that will implement the three-year digital transformation plan. The OIV expects to receive tenders that are complete and which meet the organisational, functional and technical requirements as described in this document, so to select the most suitable candidates after careful assessment.Deadline: 25th January 2021
21 Dez. 2020
Durch Mazeration gewonnener Weißwein hält 2020 Einzug in die Kategorie der Spezialweine. Unter Berücksichtigung der althergebrachten georgischen Methode der Weinbereitung in traditionellen Quevris, die 2013 in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde, hat die Generalversammlung der OIV die Definition von in Quevris hergestellten Weinen angenommen (Resolution OIV-ECO 647-2020). Durch Mazeration gewonnener Weißwein - Interview mit dem georgischen Landwirtschaftsminister Die Diskussion über durch Mazeration gewonnene Weißweine wurde auf Initiative Georgiens 2017 in der OIV eingeleitet. Weine, die in Georgien nach dem altüberlieferten Verfahren in Tongefäßen hergestellt und bei längerem Kontakt mit den Traubenschalen und -stielen in der Erde vergraben werden, sind eine Art Visitenkarte dieses Land. Diese Art der Herstellung verleiht den Weinen besondere geschmackliche Eigenschaften und eine orange-gelbe Farbe. Die Einführung als Sonderkategorie der Spezialweine im Internationalen Kodex der Önologischen Praxis der OIV ebenso wie Eisweine, Likörweine und Spezialweine, stellt für Georgien einen großen Fortschritt im Hinblick auf die Anerkennung des historischen, technischen und kulturellen Wertes seiner Weinherstellung dar.Die Anerkennung der Geschichte und Kultur des Weines beruht in Georgien nicht auf Zufall, sondern ist das Ergebnis einer zentralen Forschungs- und Förderpolitik. Die Ergebnisse hinsichtlich der internationalen Anerkennung sind beachtlich:
- Das traditionelle georgische Verfahren der Weinbereitung in Quevris wurde 2013 von der UNESCO in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.
- Der 2017 in der renommierten Zeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Science of the United States of America) veröffentlichte Forschungsbericht belegt durch die Untersuchung von Biomarkern das Vorhandensein der Weinrebe im Südkaukasus und auf georgischem Gebiet zu Beginn der Jungsteinzeit (6000 - 5800 v. Chr.).
- 2017 wurden im Guinness-Buch der Rekorde Weinreste, die bei archäologischen Ausgrabungen in Gadachrili Gora und Shulaveris Gora gefunden wurden, als ältester Wein der Welt (6000-5800 v. Chr.) anerkannt.
20 Dez. 2020
Websites hielten aufgrund der Qualität der prämierten Publikationen einen bemerkenswerten Einzug in die Siegerliste des OIV-Preises.Vier Verlage erhielten die Anerkennung der Jury des OIV-Preises 2020 für ihre rigorose redaktionelle Arbeit, die dem Thema Rebe und Wein gewidmet war.Zahlreiche Akteure und Persönlichkeiten aus aller Welt verfolgten die in der Welt des Weines sehr bekannte Veranstaltung, die von der Vorsitzenden der Jury, Azélina-Jaboulet-Vercherre, und dem 2019 ernannten wissenschaftlichen Sekretär, Richard Pfister, geleitet wurde. Der Generaldirektor der OIV, Pau Roca, bestätigte die Rolle der OIV-Preise, die im Dezember 1930 ins Leben gerufen wurden: Förderung der Verbreitung von aktuellem Wissen über Rebe und Wein in der wissenschaftlichen und technischen Welt sowie in der breiten Öffentlichkeit und Belohnung der Leidenschaft und des Engagements von Autoren und Verlagen für den Weinbausektor. Er hob ebenfalls die ständige Anpassung dieses Wettbewerbs an die Veröffentlichungen und die Entwicklung der Kommunikationsträger hervor.OIV-Präsidentin Regina Vanderlinde dankte den Ländern: insgesamt mehr als 50 Länder, sowohl Erzeuger- als auch Nichterzeugerländer, die seit 90 Jahren durch die Werke ihrer Autoren bei den OIV-Preisen vertreten sind. Sie lud die Länder, die bisher noch teilgenommen haben, ein, in die Geschichte der OIV-Preise einzugehen...Anmeldungen für die Ausgabe 2021 der OIV-Preise sind noch bis zum 28. Februar 2021 möglich. Informationen und das Anmeldeformular zum Download hier.
17 Dez. 2020
An der Gesprächsrunde, die von Guido Baldeschi, Leiter des OIV-Referats „Weinbau“, moderiert wurde, nahmen 5 internationale Referenten mit unterschiedlichen Profilen und Erfahrungen im Weinsektor teil. Biographie der Redner hier abrufen [EN/FR]. Das Webinar bestätigte, dass das Thema Naturweine lange Debatten auslöst, schon allein über die zu verwendende Terminologie, vor allem beim Vergleich mit anderen Weinarten. Konventionelle Weine? Unkonventionelle Weine? Traditionelle Weine? Naturweine? Klassische Weine? Die Meinungen in der Weinbranche über die Verwendung einer angemessenen Terminologie gehen auseinander. Der Einfachheit halber entschied sich die OIV in dem Webinar dafür, „Naturweine“ und „klassische Weine“ gegenüberzustellen, wohl wissend, dass nicht jeder diesen Begriffen zustimmt. Die OIV gibt in dieser Hinsicht keine Empfehlungen ab, da sie noch keine Position vertritt. Dennoch war dieses Seminar ein Beitrag zu den Arbeiten, die die OIV zu diesem Thema durchführt. Es ist die Aufgabe unserer Organisation, einen wissenschaftlichen Standpunkt zu diesem Thema zu vertreten und den Sektor aufzufordern, diesbezüglich Überlegungen anzustellen. In diesem Artikel sind die in dem Webinar vorgetragenen Hauptgedanken zusammengefasst, um eine Orientierungshilfe zu geben. Ursprung der BewegungZu Beginn des Webinars erläuterte Christelle Pineau den Hintergrund aus anthropologischer Sicht und hob die Vielzahl der möglichen Definitionen hervor, die es auch innerhalb der sogenannten Naturweinbewegung gibt.Jacques Dupont bestätigte den Wunsch der Menschen nach „Reinheit, Natur und Rückkehr zu den Wurzeln“. Er wies jedoch auf eine gewisse Verwirrung der Verbraucher bei der Unterscheidung zwischen Naturweinen und Bioweinen hin. Das Problem ist, dass die Verbraucher nicht genau wissen, was Naturwein ist.Aus der Sicht der südlichen Hemisphäre schilderte Natalie Christensen das wachsende Interesse an einer natürlichen Produktion. „Neuseeland ist ein sehr innovatives Land, in dem die Menschen dem Ungewöhnlichen nachjagen, insbesondere, weil die Weingeneration sehr jung ist“.Auf die Frage nach einer möglichen Globalisierung des Geschmacks und ob dies zum Erfolg des Naturweins geführt haben könnte, antwortete Luigi Moio, dass die Kraft des Weins seine Vielfalt sei. „Natürlich haben wir internationale Sorten wie Merlot und Chardonnay, aber darüber hinaus sind die Menschen auf der Suche nach außergewöhnlichen, regionalen Weinen. Und die Hervorhebung des Terroirs sorgt heute für noch mehr Vielfalt“.Jamie Goode vertrat die Ansicht, dass man mit Stereotypen brechen wolle: „Wenn es um natürlichen Wein geht, ist nicht die Sorte, sondern der Ort der wichtigste Aspekt“.Und der Geschmack?Der Moderator stellte die Frage nach dem Merkmal „Lebendigkeit“: „Der Begriff von Lebendigkeit im Zusammenhang mit Naturweinen kommt daher, dass diese während der Weinbereitung und bis zur Abfüllung nicht unterdrückt wird“.Nach Auffassung von Luigi Moio können Naturweine allerdings oft oxidieren, was vermieden werden sollte.Jacques Dupont, der die Entwicklung der Verkostungen begleitet hat, war der Meinung, dass ein Weinkritiker die Produktionsphilosophie nicht kennen sollte, bevor er einen Wein verkostet und eine Note erteilt, da Blindverkostungen eine Verkostung ohne Ideologien ermöglichen. Für ihn gilt: „Wenn man einen qualitativ hochwertigen Naturwein herstellen will, sind fundierte Kenntnisse erforderlich“.Für den in London lebenden Journalisten Jamie Goode ist der Begriff von Geschmack und Fehler grundsätzlich subjektiv, da die Schwellen von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind. Er warf die Frage auf, wie entschieden wird, ob ein Wein fehlerhaft ist oder nicht, ob das Mäuseln (Mausgeruch) oder der Geruch von Pferdestall eher ein Fehler oder ein Merkmal ist.ProduktionsweisenIn Bezug auf den Zusatz von Sulfiten hob die erfahrene Winzerin Natalie Christensen die Risiken/Vorteile einer Weinbereitung ohne Verwendung von SO2 hervor. Sie erklärte, dass man ohne Zusatz von SO2 neue Aromen erhalten könne, die durch SO2 gedämpft würden. „Weine ohne SO2 herzustellen ist eine riskante Sache, aber manche sagen, ohne Risiko kein Erfolg.“Wie Guido Baldeschi erklärte, hat Schwefeldioxid eine antioxidative und antimikrobielle Funktion und ermöglicht so die Alterung des Weins. Auf die Frage, ob das Konzept der „Lagerweine“/“gealterten Weine“ bei Naturweinen relevant sei, antwortete Jamie Goode: „Bei einer natürlichen Herstellung können früher Nuancen der Alterung des Weins auftreten. Für mich ist es schwierig, dies festzustellen, da die meisten Naturweine direkt konsumiert werden.“Wie Luigi Moio in seinem neuesten Buch „The Breath of Wine" erklärte, ist in ausgewählten autochthonen Hefen nichts Chemisches. „Eine autochthone Hefe, die in Trauben oder im Keller vorhanden ist, kennt ihre Rolle nicht, die sie bei der alkoholischen Gärung spielen wird“. Ist die Kritik an den modernen Technologien berechtigt? „Kenntnisse der Mikrobiologie sind erforderlich, nicht um einzugreifen, sondern um die Gärungsprozesse zu unterstützen", fasst er zusammen.„Die Appellation garantiert den Ursprung“Naturwein ist eine Herausforderung und stellt auch das Konzept der Appellation in Frage. Ursprünglich, so Jacques Dupont, sollte das System der Appellationen der Betrugsbekämpfung dienen, aber es garantiert nicht den Geschmack, sondern die Herkunft. „Der Geschmack der Menschen entwickelt sich weiter und wir müssen die Türen für Weine verschiedener Stile öffnen“.Minimale Eingriffe, um höchste Reinheit zu erzielenIn dem von der OIV veranstalteten Webinar gelang es, zwei unterschiedliche Philosophien und Ansätze zusammenzubringen, indem belegt wurde, dass zahlreiche Hersteller und Akteure, ob aus der Naturweinbewegung oder nicht, in die gleiche Richtung blicken: minimale Eingriffe, um die maximale Reinheit zu erreichen. Über die Produktion hinaus beleuchtete dieses Webinar die Erwartungen der Verbraucher sowie die unterschiedlichen Erfahrungen, die Weinliebhaber bei dem Genuss eines Glas Weins machen, und zeigte, dass soziale Aspekte berücksichtigt werden sollten, wenn es um das Thema Naturwein geht.Letztlich ist es die Leidenschaft für den Wein, die Menschen aus aller Welt verbindet, auch in diesen schwierigen Zeiten, die wir derzeit erleben. Die OIV dankt den fünf internationalen Gästen für die Teilnahme an diesem Webinar und für ihren wichtigen Beitrag zu dem spannenden Thema Naturweine!Jenseits der Philosophien kommt das Verlangen nach mehr Reinheit dem Wein zugute.Das Webinar hier ansehen:
01 Dez. 2020
Talking about natural wines can be challenging.During the webinar, the OIV aims to shed a light on this complex matter by welcoming international speakers who will exchange on this topic and give us food for thought. This virtual round table is an invitation to go beyond philosophy of the so-called natural wines.To attend the webinar register here.
- Date: Tuesday 15 December 2020
- Time: 6pm CET
- Location: Zoom
- Languages: EN, FR
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