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01 Juli 2015

Der Vorsitzende der Vereinigung, Nico van Opstal (Niederlande), betonte, dass es für landwirtschaftliche Berater sehr wichtig sei, eine bessere Kenntnis der internationalen Organisationen zu erlangen und dass direkte Beziehungen dieser Art weiter auszubauen seien.Jean-Marie Aurand, der in seiner beruflichen Laufbahn als landwirtschaftlicher Berater in Madrid tätig war, wies auf die Aufgabe als Bindeglied hin, die von den Botschaften erfüllt wird und hob die Rolle hervor, die sie bei der Förderung des Weinbaus ihres Landes spielen. Er brachte den Wunsch zum Ausdruck, dass dieser Ansatz wieder aufgegriffen und ausgeweitet werden kann.

26 Juni 2015

Es handelt sich um ein kollektives Gutachten, das auf Initiative der OIV ausgearbeitet wurde. Ziel der Arbeit war es, die wichtigen Aspekte und die Ausrichtung der Tätigkeiten der OIV in Verbindung mit Biotechnologien im Weinbau zu einem gegebenen Zeitpunkt in einem Dokument zusammenzufassen. Die Studie erhebt nicht den Anspruch, alle Fragen und Fakten umfassend abzudecken, sondern eher die potentiellen Auswirkungen der Anwendung der Biotechnologie im Weinbausektor in den bestehenden Kontext einzufügen. Sie soll eine sachliche Grundlage für mögliche Diskussionen schaffen. Es werden verschiedene Ansätze in Bezug auf biotechnologisch gewonnene Weinbauerzeugnisse dargestellt.

Das Dokument verweist auf die im Codex Alimentarius und im Protokoll von Cartagena aufgeführten Definitionen sowie auf die Resolutionen, die die OIV zu diesem Thema bereits verabschiedete.
Es wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass alle eingeführten Konzepte mit den Texten vereinbar sein müssen, die von verschiedenen zwischenstaatlichen Organisationen bereits verabschiedet wurden. Das Dokument wurde nicht dem Stufenverfahren zur Überprüfung von Resolutionen unterzogen und kann in keinem Fall als eine Resolution der OIV betrachtet werden. Lediglich die von den Mitgliedstaaten der OIV angenommen Resolutionen haben offiziellen Charakter. Download des Dokuments [nur in englischer Sprache]

22 Juni 2015

Der stellvertretende Landwirtschaftsminister Vassil Groudev spielte auf die Analogie zwischen dem Gold der Thraker und dem Gold an, das in den Weinkellern Bulgariens fließt. Er veranschaulichte dadurch, dass Bulgarien zu den Ländern gehört, denen eine lange Weinbaukultur Zauber und eine besondere Seele verliehen hat. Er lud nicht nur zu Entdeckungen in der OIV, sondern vor allem zur Entdeckung der Landschaften und der Weinberge seines Landes ein. OIV-Generaldirektor Jean-Marie Aurand hob die Bedeutung des bulgarischen Weinbausektors hervor. Bulgarien, das Land zwischen Balkan und dem Schwarzen Meer ist das Tor zu Europa. In seinen fünf Weinbauregionen lassen sowohl autochthone Rebsorten (Gamza, Mavrud, Dimyat, Rubin oder Pamid) als auch internationale Rebsorten, die im Rahmen der Umstrukturierung der Rebfläche erst seit jüngerer Zeit angebaut werden, die Charakteristik der vielfältigen Terroirs hervortreten. Jean-Marie Aurand begrüßte das Engagement der Exekutivagentur für Rebe und Wein für die Arbeiten der OIV und hoffte, dass neue Initiativen ergriffen werden können.

18 Juni 2015

Foto "Marion Dardé Photography"Verschiedene Ansätze ermöglichten es, dieses Thema anhand einiger wichtiger Zeugen anzugehen. Christophe Riou, wissenschaftlicher Direktor des französischen Weininstituts, erläuterte den Beitrag der Önologen zur Innovation. Bernard Praz, Einkaufsleiter von Grand Chais de France, stellte ihren Beitrag zur Entwicklung von Marken dar. Hubert de Boüard, Mitinhaber von Château Angelus und beratender Önologe, befasste sich mit der Optimierung der Terroirs und der Rebsorten, an der die Önologen beteiligt sind, und Gérard Bertrand, Besitzer der gleichnamigen Weingüter, ging auf die Besonnenheit ein, die der Fachkompetenz, den Werten und dem Lebensstil, für die sich die Önologen einsetzen, zu verdanken ist.

Der stellvertretender Generaldirektor der OIV, Yann Juban, erläuterte abschließend, wie sich die internationale Definition des Berufs des Önologen von 1976 bis hin zur Definition, die 2013 von der OIV angenommen wurde, entwickelte: von einem Mitarbeiter, der den loyalen Praktiken Rechnung trägt, zu einem Fachmann, der ein breites Spektrum an Aufgaben erfüllt.
Gestützt auf die verschiedenen Phasen der Tätigkeit des Önologen, die von der OIV festgelegt wurden, stellte er die verschiedenen Facetten des Berufs vor und zeigte auf, dass diese der internationalen Vision des Önologen entsprechen: Innovation, insbesondere im Hinblick auf die Rebflächen, „mit dem Ziel, die Ausgangserzeugnisse an die Anforderungen der modernen Weinbauerzeugung und der Konsumenten anzupassen“ (Phase 1); Marken durch „Formulierung von Empfehlungen im Marketingbereich, insbesondere hinsichtlich der Bezeichnung und der Präsentation der Erzeugnisse […], um den Verbraucherpräferenzen besser Rechnung zu tragen“ (Phase 4); Optimierung durch „Berücksichtigung ethischer, gesundheitlicher, sozialer und Umweltaspekte, um die Produktion diesen Anforderungen anzupassen“ (Phase 5) und schließlich Besonnenheit durch „Kontrollen, Rückverfolgbarkeit, Qualitätsmanagement, Lebensmittelsicherheit und Beachtung des ökologischen Gleichgewichts“ (Phase 3).

15 Juni 2015

Die Messe, auf der über 150 Aussteller aus 7 Ländern Weinbaumaterial- und Ausrüsten 200 verschiedener Marken im Herzen einer der bedeutendsten Weinbauregionen Chinas vorstellten, war ein voller Erfolg.OIV-Generaldirektor Jean-Marie Aurand nahm in Anwesenheit von Herrn Cui Bo, stellvertretender Sekretär des Ningxia Komitees, Herrn Hao Linhai, stellvertretender Parteisekretär der Ningxia Volksregierung und Frau Valerie Lobry, Generaldirektorin von COMEXPOSIUM, an der Einweihungszeremonie teil. In seiner Rede wies er auf die Bedeutung der Veranstaltung hin, die in einer der dynamischsten Weinbauregionen Chinas stattfand. Mit rund 35000 ha Rebfläche (von der 12000 ha in den letzten drei Jahren bepflanzt wurden) und einer jährlichen Produktion von 100 Millionen Flaschen Wein verfolgt die Region Ningxia ihre Ziele durch starke Einbindung und Förderung der lokalen Behörden. Die Autonome Region Ningxia hat bei der OIV einen Beobachterstatus.Cui Bo und Hao Linhai, der ferner Präsident des Winzerverbandes der Region ist, bekundeten ihr Interesse am Ausbau der Zusammenarbeit mit der OIV, durch die das Know-How gefördert und die Weine durch Anwendung der OIV-Normen qualitativ weiter verbessert werden. In Fortsetzung der 2014 aufgenommenen Kontakte führte Jean-Marie Aurand Gespräche mit chinesischen Behörden in Peking über eine künftige institutionelle Annäherung zwischen der Volksrepublik China und der OIV.

14 Juni 2015

„Wein ist Gegenstand eines umfangreichen Handels, und es ist wichtig, zu wissen, was Wein ist und was er nicht ist. Seine Definition ist daher von großer Bedeutung und die Verantwortung dafür liegt nicht allein bei den Herstellern. Die Verbraucher müssen einbezogen werden, und deshalb wurde 1924 eine zwischenstaatliche Organisation gegründet, die Internationale Organisation für Rebe und Wein mit Sitz in Frankreich“, so der französische Staatspräsident.

„Ich möchte, dass die OIV ihre Rolle in vollem Umfang erfüllen kann“, betonte François Hollande und wies darauf hin, dass der Organisation beinahe 50 Mitgliedstaaten angehören und von ihr eine hervorragende Arbeit geleistet wird.
„Es ist in unserem Interesse, die Gemeinschaft der OIV auf andere große Länder wie China oder die Vereinigten Staaten auszudehnen“, betonte der französische Präsident abschließend vor den Vertretern des weltweiten Weinbausektors. Bei der 18. Veranstaltung der VINEXPO kamen rund 2400 Aussteller aus 45 Ländern in Bordeaux zusammen. Die Messe, eine der größten weltweit, fördert den internationalen Handel, die Kenntnis der Weine und Spirituosen sowie die Erzeugnisse. Rede von François Hollande anlässlich der Einweihung der Messe „Vinexpo“ (Beitrag OIV 10’18 bis 11’06) Dailymotion / Présidence de la République - via Iframely

08 Juni 2015

Mehrere georgische Weine, die nach dem traditionellen Verfahren im Kvevri (großes Tongefäß) ausgebaut wurden, wurden ausgezeichnet.Jean-Marie Aurand führte ein Gespräch mit Landwirtschaftsminister Otar Danelia. Dieser betonte, dass sein Land der Mitgliedschaft in der OIV große Bedeutung beimesse und die Zusammenarbeit mit der Organisation noch weiter ausbauen möchte. Der Generaldirektor besuchte die nationale Weinagentur und das wissenschaftliche Forschungszentrum in Jigaura, das 525 in Georgien angebaute autochthone Rebsorten vereint. Er besuchte ebenfalls die Universität Tiflis, die eine große Abteilung für Weinbau besitzt, sowie mehrere Weinbaubetriebe in der Nähe der Hauptstadt und in Caretie. Georgien produziert jährlich über eine Million Hektoliter Wein und führt 40 % der Produktion aus. Der georgische Weinbau ist untrennbar mit der Kultur und der Geschichte des Landes verbunden und ist ein Begegnungspunkt zwischen Tradition und Moderne.

05 Juni 2015

Die Jury bestand aus rund 50 Mitgliedern, die aus Portugal und vielen anderen Ländern kamen. Auf dem von der Deutschen Wein Marketing GmbH organisierten Wettbewerb konnte die erstaunliche Anzahl von über 1200 Proben aus zahlreichen Ländern verkostet und bewertet werden.

Die Portugal Wine Trophy nimmt in der Rangliste der internationalen Weinwettbewerbe eine führende Position ein.
Um die Einhaltung der OIV-Normen für internationale Weinwettbewerbe zu gewährleisten, nahm der wissenschaftliche Koordinator und Leiter der Einheit „Sicherheit und Gesundheit“ der OIV, Jean-Claude Ruf, als OIV-Beauftragter an dem Wettbewerb teil.

02 Juni 2015

Als offizielle OIV-Delegierte des unter die Schirmherrschaft der OIV gestellten Wettbewerbs begrüßte Claudia Quini die Entwicklung dieser Veranstaltung, auf der dieses Jahr über 2100 Weine vorgestellt wurden; dies sind 25 % mehr als bei der letzten Ausgabe des Wettbewerbs. Es waren 35 Länder vertreten. Jean-Marie Aurand stellte auf einer Konferenz die OIV und ihre Aufgaben vor. Er zeigte die Tätigkeiten der Organisation im Kontext der bedeutenden Entwicklungen des Weinbausektors auf weltweiter Ebene auf. Der Umfang der kanadischen Weinproduktion ist zwar bescheiden, er stieg in den letzten Jahren jedoch regelmäßig an. Es werden rund 600000 hl Wein erzeugt, davon ein Großteil in Ontario, Britisch-Kolumbien und Quebec.Der Weinkonsum beläuft sich auf 4,8 Millionen Hektoliter und steigt durchschnittlich um 2,5 % pro Jahr. Berücksichtigt man den Einfuhrwert, ist Kanada 2014 mit 1,5 Milliarden Euro weltweit der viertgrößte Weinimporteur.

27 Mai 2015

Der Wettbewerb ist Mitglied im Verband der internationalen großen Weinwettbewerbe (Vinofed) und steht unter der Schirmherrschaft der OIV. Jedes Jahr steht ein Land im Mittelpunkt des Wettbewerbs und bei seiner 15. Ausgabe wurde der Schwerpunkt auf Ungarn gelegt. Peter Gàl, stellvertretender Staatsekretär im ungarischen Landwirtschaftsministerium und ungarischer OIV-Delegierter, stellte die verschiedenen Aspekte des ungarischen Weinbausektors sowie seine Wirtschaft und Struktur vor. Sommelière Fruzsina Nagy ging auf die Vielfältigkeit der Weinbaugebiete, die besonderen Rebsorten und die in Ungarn hergestellten Weine ein, die bei einer kommentierten Verkostung vorgestellt wurden.

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